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Kai Sandelzhausen

Sandelzhausener Schüler hatten die Nase vorn

Train. Laut war es in der Mehrzweckhalle bei der Indoor-Rallye, eine Veranstaltung von KAI, der erweiterten Mittagsbetreuung, die auch in der Trainer Grundschule aktiv ist. Kein Wunder, dass Durchsagen per Mikro kein Gehör fanden, schließlich gaben 55 Kids “Gas”. Elisabeth Faltermeier, Pädagogische Leiterin vom KAI-Standort Kelheim, meinte: “Nachdem es letztes Jahr ein so riesiger Erfolg war, haben wir es dieses Jahr nochmal gestartet!” Mit dabei waren Grundschüler aus Train, Abensberg, Rohr, Sandelzhausen, Siegenburg und Wildenberg. Auf “Rider Car”, “Swing Ufo” und dem Pedalo ging es ins Rennen. Es wurde hart gefightet, die Nase vorn hatten schließlich die Sandelzhau- 
sener. Der zweite Platz ging an die Trainer, dahinter Siegenburg. Jedes Kind erhielt eine Urkunde und durfte sich aus einer großen Schüssel Süßigkeiten nehmen. (dek) 

Kai JUZ Ihrlerstein
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Von Renate Beck Bereits ab Dezember kann sich die Brandler Jugend in eigenen Räumlichkeiten treffen. Ein Ladenlokal zentral in der Hauptstraße ist gefunden; der Vertragsabschluss mit Betreiber Kai e.V. unter Dach und Fach. Der Vertrag wurde für ein Jahr abgeschlossen, bei Bedarf ist eine jährliche Verlängerung möglich. Kai e. V. stellt das geschulte Personal: Betreuung an zwei Wochentagen von 17.30 Uhr bis 21.30 Uhr an insgesamt 50 Wochen. Sachaufwandsträger ist die Gemeinde Ihrlerstein, die für diese Stundenzahl jährlich 14 000 Euro zu zahlen hat. Als jährlicher Etat werden 500 Euro zugestanden, deren Ausgabe von Kai e. V. belegt werden. Die Räume seien laut Bürgermeister Josef Häckl noch nicht ganz fertig, denn „die Jugendlichen sollen bei der Einrichtung mitreden”. 
Copyright 09.11.2017 Mittelbayerische Zeitung




Kai Rohr

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VdK sorgt für strahlende Kinderaugen Kinder der Mittagsbetreuung an der Grundschule Rohr bekommen Turnsäckchen und Stifte. Als größter Sozialverband Deutschlands setzt sich der VdK für Solidarität und soziale Gerechtigkeit ein. Die Teilhabe der Menschen mit und ohne Behinderungen am gesellschaftlichen, kulturellen und politischen Leben sind elementare Voraussetzungen für eine gerechte Gesellschaft. In diesem Sinne überreichte der VdK Sozialverband Kelheim kürzlich an die Kinder der Mittagsbetreuungsgruppe unter Leitung von Kai e. V. in der Grundschule Rohr Turnsäckchen, Stifte und eine Inklusionsmappe. Der VdK Sozialverband setzt sich nicht nur für Kranke, Ältere und Rentner ein, sondern auch für Kinder und Jugendliche, betonte Vorsitzender Kurt Weingartner aus Abensberg. Der VdK möchte Kinder und Jugendliche damit an das Thema Behinderung heranführen und sensibilisieren. Als Mensch mit Behinderung stößt man manchmal auf Schwierigkeiten, die andere oft gar nicht wahrnehmen. Auch ohne selbst eine Behinderung zu haben, kann man Menschen mit Handicap oft leicht weiterhelfen. Zusammen spielen, lernen und zu leben geht oft leichter vonstatten als gedacht. Auch außerhalb der Schule brauchen Pädagogen und Gruppenleiter praxistaugliche Materialien, um Aufklärungsarbeit zu leisten und Diskussionen mit und über Menschen mit Behinderung zu moderieren. Die Mappe böten dafür eine kompetente Handreichung mit Informationen und Arbeitsunterlagen, um das Thema vielseitig und schülergerecht bearbeiten zu können, so Kurt Weingartner. „Wir wollen mit Nachdruck erreichen, dass Menschen mit und ohne Behinderung selbstbestimmt und gleichberechtigt inmitten in unserer Gesellschaft leben können”, betonte er. Nach einem Zeichentrickfilm überreichte Kurt Weingartner die Turnsäckchen und die Inklusionsmappen, worüber sich die Schüler und die Gruppenleiterin sehr freuten.

Copyright 14.10.2017 Mittelbayerische Zeitung


Kai Klettern für Kinder
Von Lucia Pirkl

Abensberg. Bouldern, also das freie Klettern an Kletterwänden, ist beliebt. So beliebt, dass Abteilungsleiter Stefan Mrozinski in seiner Kletterabteilung des TSV Abensberg erst einmal einen Annahmestopp verhängt hat. Wer das Bouldern jetzt trotzdem einmal ausprobieren möchte, der ist beim vierten Kids-Cup in der Turnhalle der Abensberger Aventinus Mittelschule genau richtig. Am 1. Oktober dürfen sich dort Kinder zwischen fünf und 14 Jahren wieder miteinander messen.

Es geht weniger um Kraft, sondern vor allem um Köpfchen. “Man hat eine Problemstellung und man versucht, diese zu lösen”, erklärt Mrozinski den Reiz des Boulderns. An diesem Samstag heißt das konkret: Die Kinder müssen, ausgestattet mit einem Laufzettel, zehn Boulderprobleme anpacken. Pro Boulder gibt es vier Versuche. Die Aufgaben steigern sich natürlich mit dem Schwierigkeitsgrad. Schiedsrichter beobachten, wie weit das Kind jeweils kommt. Jungs und Mädchen sind in der Wertung getrennt und auch die verschiedenen Jahrgänge treten in unterschiedlichen Zeitfenstern gegeneinander an. So läuft die Qualifikation der Jahrgänge 2007 bis 2012 von 10 bis 12 Uhr, die der Jahrgänge 2002 bis 2006 von 14 bis 16 Uhr. Dazwischen müssen die Bouldergriffe umgeschraubt werden. Auch Mrozinskis Kinder, sein achtjähriger Sohn und seine zwölfjährige Tochter, werden mit dabei sein. Längst hat der passionierte Kletterer seinen Nachwuchs mit seiner Leidenschaft angesteckt. Aber auch jene, die keine geübten Kletterer sind, dürfen kommen und mitmachen. Wichtig ist der Spaß an der Sache und jedes Kind, das Interesse an dieser Sportart hat, darf gerne vorbeischauen.

Der Kids-Cup findet in diesem Jahr im Übrigen bereits zum vierten Mal statt. Rund 60 Anmeldungen von Kindern bis aus Bad Abbach, Kelheim, Siegenburg und mitunter sogar aus Regensburg zeigen, wie beliebt dieser Wettbewerb an der Wand ist. Realisieren lässt sich das Ganze natürlich nur durch den Einsatz von vielen Sponsoren, Unterstützern und Partnern, allen voran Kai e. V., die diesen Wettbewerb zusammen mit dem TSV aus der Taufe gehoben haben. Die bunten Bouldergriffe haben in den vergangenen Jahren sogar in Kindergärten Einzug gehalten. Es gibt sie als Abc oder auch mit Tiermotiven. “Bouldern bedeutet freie Bewegung, verschiedene Bewegungsabläufe werden zudem trainiert. Und immer steckt dahinter auch die Motivation, es zu schaffen, auch wenn man es mehrmals probiert”, erklärt Mrozinski. Das Ganze sei dem Klettern auf Bäume gar nicht so unähnlich, findet er.

Sonntag, 1. Oktober, Turnhalle der Aventinus Mittelschule, 8.30 Uhr: Registrierung der Jahrgänge 2007 bis 2012; Anmeldungen sind per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Anmeldeschluss ist der 28. September.


Kai Wildenberg

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Kai startet in Pürkwang Mit zwei Mitarbeiterinnen startet Kai e.V. die Ganztagsbetreuung an der Grundschule Pürkwang. Es seien zwar momentan nur acht Grundschulkinder zur Betreuung angemeldet, aber Elisabeth Faltermeier, pädagogische Leiterin von Kai, zeigte sich optimistisch. „Meistens bekommen wir über das Schuljahr noch mehr Kinder dazu.”, so Faltermeier. Mit der Erzieherin Sandra Stronz und Alexandra Schorsch habe man zwei sehr gute Kräfte für die Pürkwanger Kinder gefunden. Schorsch arbeitet schon seit einigen Jahren für den Verein. Die Kinder haben nun mit der Betreuung durch zwei Personen eine sehr gute Situation. Im ersten Stock des Schulhauses wurde ein Klassenzimmer für die Ganztagsbetreuung zur Verfügung gestellt. „Wir sind begeistert von den tollen Gegebenheiten vor Ort.”, so Faltermeier. Das Klassenzimmer böte viele Möglichkeiten, auch die Turnhalle könne genutzt werden. Im Pfarrheim findet die Verköstigung der Kinder ab 13 Uhr statt. Das Essen wird von der Trainer Metzgerei Fritsch geliefert. „Es ist gut, dass die Schüler zum Essen den Raum wechseln.”, meinte Faltermeier. Und im benachbarten Pfarrheim habe man alles vorgefunden, was für das Mittagessen nötig sei. Die Kosten betragen pro Essen 3,50 Euro. Die Betreuung durch Kai kostet bei einer Buchung von wöchentlich ein bis zwei Tagen 30 Euro im Monat. Wer sein Kind drei bis vier Tage in der Woche betreuen lässt, muss 50 Euro im Monat bezahlen. Der August ist kostenfrei. Ausführliche Informationen gibt es in der Kai-Broschüre für Wildenberg oder telefonisch unter (0 94 41) 17 61 50. Anmeldungen sind noch möglich.

Copyright 21.09.2017 Mittelbayerische Zeitung

 

 

Kai Abensberg

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Kai-Kinder schnuppern auf dem Tennisluft Die Offene Ganztagsschule Kai e.V. besuchte die Anlage des TC Abensberg. Durch die Kooperation von Kai e.V. und „Tennis Juniors Abensberg” der Josef-Stanglmeier-Stiftung schnupperten die Grundschüler am Tennisplatz. Den Buben und Mädchen der Nachmittagsbetreuung wurden unterschiedliche Tennisutensilien, Tennisschläger und die TC-Anlage kostenlos zur Verfügung gestellt. An den drei Schnuppertagen nahmen zwölf Kinder der ersten bis zur vierten Klasse teil. Die Schnupperstunden begannen immer mit einem Aufwärmspiel und der Ballschule, wodurch die Koordination von Bewegungsabläufen und das Ballgefühl der Kinder geübt und gestärkt wurden. Durch gemeinschaftliche Spiele mit Ball und Schläger, wie „Tennishockey” oder „Faule Eier” lernten die Mädchen und Jungen spielerisch die Sportart kennen. Wer sich in den Sommerferien fürs Feriencamp interessiert, meldet sich unter Tel. (0170) 801 41 52.Copyright 15.07.2017 Mittelbayerische Zeitung





Kai Siegenburg

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Gleich geht der Zoff richtig ab - für die Kamera Die Sechstklässler der Herzog-Albrecht-Schule in Siegenburg drehen einen Mobbing-Film. Dabei geht's um „reiche Tussis”, Gruppenzwang und Dramaturgie. Von Roswitha Priller „Hey! Freundschaft kann man nicht kaufen. Und außerdem sind das meine Freunde”, schallt es über den Schulhof, bevor eine aggressive Rangelei gegen zwei Mädchen losgeht. Gekleidet sind die beiden in angesagte Designerklamotten. Sie haben die neuesten Smartphone-Modelle dabei. Angegriffen werden sie von einer ganzen Gruppe „Normalos”, deren Anführerin ein ärmlich gekleidetes Mädchen ist. Was geschieht als Nächstes? Eskaliert die Situation in eine brutale Schlägerei - oder findet sich eine andere Lösung? Die Szene ist gestellt. Denn im Rahmen der Aktion von Kai e.V. „Stark gegen Mobbing” wurde Anfang der Woche an der Herzog-Albrecht-Schule von der sechsten Klasse ein Film zum Thema Mobbing gedreht. Kai e.V. ist an der Schule verantwortlich für die Nachmittagsbetreuung. Die sechste Klasse hat sich unter Leitung von Schulsozialarbeiter Markus Ammer das ganze Schuljahr mit den Themen Mobbing, gewaltfreie Kommunikation und Verhalten in Konfliktsituationen im Verlauf des „Pack ma's”-Seminar beschäftigt. „Die Filmaktion bildet jetzt den Abschluss von dem Projekt”, erklärte Ammer. Dementsprechend gut geschult sind auch die Protagonisten des Films. „Wir haben heute Morgen erst mit der Gruppe das Drehskript in seinen Details festgelegt”, erläuterte Jennifer Kunstreich. Die aus Würzburg stammende Filmemacherin steht der Schule und Kai e.V. schon das zweite Mal bei der Verwirklichung eines Filmprojekts zur Seite. Letztes Jahr drehte sie mit Jugendlichen aus der Nachmittagsbetreuung den Streifen „Vom Loser zum Rocker”, der auf Youtube bis heute über 40 000 Clicks erhielt. Kunstreich ist sehr angetan vom Engagement der Schülerinnen und Schüler. „Schauspielerisch sind hier richtige Talente dabei. Und mit dem Thema ,Mobbing' kennen sie sich gut aus.” Das liegt an den vielen Erfahrungen, die die Jugendlichen im „Pack ma's”-Seminar gesammelt haben. So wissen sie zum Beispiel, dass die Täter in einer Mobbing-Aktion nicht automatisch „böse” sind. „Hier spielen Aufmerksamkeitsmangel oder eine andere Frustration eine große Rolle”, so Ammer. Im Aufeinanderzugehen und Miteinandersprechen könne da viel gelöst werden. Die Jugendlichen, die es nicht so vor die Kamera zieht, finden dahinter ihre Rolle. Denn für Ton und Technik sind ebenfalls Schüler gefragt. Tags zuvor wurde mit dem anderen Teil der Klasse ebenfalls ein Mobbing-Film gedreht. Bewusst geht dieser nicht gut aus. Als ein Junge sehr gemobbt wurde, haben alle nur zugesehen und sind nicht aktiv geworden. Der Film von heute wird ein positives Ende finden. Die Anführerin der aggressiven Gruppe, ein Mädchen aus armen Verhältnissen. Ihr alleinerziehender Vater hat ihr zuvor den Besuch eines Konzerts untersagt, weil er sich schlichtweg das Ticket nicht leisten kann. Also lässt sie ihre Wut an den zwei „reichen Tussis” aus, wohlwissend, dass ihre Freunde ihr zur Seite stehen werden. „Bei dem Szenario ist den Schülern auch nochmal bewusst gemacht worden, dass Mobbing jeden treffen kann”, so Kunstreich. Sie will beide Filme zusammensetzen, um den Wendepunkt der einzelnen Geschichten zu verdeutlichen. Den Jugendlichen war gleich klar, wie man die kritische Situation auflösen kann. „Auf jeden Fall müssen wir aufmerksam werden. Wir könnten unsere Lehrer oder den Markus Ammer ansprechen und Hilfe holen.” Genauso wird Film auch enden - ganz nach ihrem Leitspruch „Ich achte auf die anderen”. „Das Gute an dem Filmprojekt ist, dass die Jugendlichen sich in die jeweiligen Rollen hineinversetzen müssen. Dabei wird nochmal vieles reflektiert. So kann echtes Mitgefühl entstehen”, sagt Ammer.Copyright 15.07.2017 Mittelbayerische Zeitung





Kai Siegenburg
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Wenn in der Arena wieder der Mob tobt Das „Pack ma's”-Seminar an der der Herzog-Albrecht-Schule in Siegenburg stärkt die Klassengemeinschaft und zeigt, wie man Konflikte löst. Von Roswitha Priller Zwei Jungen stehen aneinander gegenüber und schlagen mit langen Gegenständen aufeinander ein. Eine aufgeregte Gruppe von Jugendlichen hat einen Kreis um die beiden Kämpfenden gebildet und feuert sie an. Erst „Jan, Jan, Jan” und dann „Sandro, Sandro, Sandro” skandiert die Horde. Plötzlich ist es auf einen Schlag still - und die Kontrahenten hören im gleichen Moment auf, sich gegenseitig zu schlagen. „Wie ist es euch gegangen?”, will Schulsozialarbeiter Markus Ammer von den vermeintlichen Streithähnen Jan und Sandro wissen. Das Szenario war gestellt. Austragungsort war der Sonnensaal der Herzog-Albrecht-Schule in Siegenburg. Die sechste Klasse hat seit Schuljahresanfang regelmäßig am Freitag eine Doppelstunde, die sich der Zivilcourage und der Selbstbehauptung widmet. Das Ziel ist eine starke Klassengemeinschaft und die Verhinderung von jeglicher Gewalt, sei sie nun körperlich oder seelisch. „Ich arbeite mit den Schülerinnen und Schülern nach den Grundlagen des ,Pack ma's-Seminars' der Dominik-Brunner-Stiftung. Allerdings in einer sehr intensiven Variante, da dem Thema im Stundenplan ein eigener Platz eingeräumt wurde.”, erläutert Ammer das Projekt. Hinter verschlossen Türen Jan und Sandro hatten von ihrer Klassenlehrerin Gabriele Eismann hinter verschlossenen Türen die Anweisung erhalten, gegeneinander mit Schwimmnudeln zu kämpfen. Derweil übte Ammer mit dem Rest der Klasse das Anfeuern, ohne dass die beiden davon wussten. „Wir bilden hier die Arena und sind der Mob.” Je nach Armzeichen sollten die Schüler entweder „Jan” oder „Sandro” rufen. Und beim Stoppzeichen sofort aufhören zu schreien. „Mir ging es nicht so gut beim Kampf. Es war so eine gestellte Aktion”, meinte Jan im Anschluss. Sandro hatte ebenfalls ein merkwürdiges Gefühl. Als die Menge nur „Jan, Jan” rief, hat er innerlich ein bisschen abgewartet. Sophia bemerkte: „Als wir sie nicht mehr angefeuert haben, haben die Jungs gleich aufgehört.” Und hatte damit schon die erste Lektion dieser Übung gelernt. Wenn keine Zuschauer oder Anfeuernden da sind, verliert eine Auseinandersetzung oft ihren Reiz. „Wie könntet ihr denn in so einer Situation am besten helfen?”, will Ammer wissen. „Wir können Hilfe rufen oder die Polizei holen”, antworten die Jugendlichen spontan. In der Schule könne Hilfe durch Lehrer, Freunde oder ältere Schüler geleistet werden. „Ganz wichtig ist es, dass ihr euch selbst nicht in Gefahr bringt”, erläutert Ammer. Und wie sieht es mit Zuschauen oder Anfeuern aus? „Beim Anfeuern wird weitergemacht, weil die Kämpfenden dann glauben, dass es cool ist”, meint Alina. Nur Zuschauen ist auch schlimm. Ammer setzt es mit unterlassener Hilfeleistung gleich. Wichtig sei es ebenso, die Herumstehenden vom Anfeuern abzuhalten. Alle Schüler sind mit großem Interesse und Engagement dabei. Man merkt, dass es sich nicht um „normalen” Unterricht handelt. Einige Leitsätze hat die Klasse schon aus dem Seminar abgeleitet. „Wir sind eine gute Gemeinschaft.” Das haben sie aus einer früheren Einheit erarbeitet. „Ein Schüler stand auf dem Tisch und hat sich in die hinter dem Tisch stehende Gruppe fallen lassen”, erzählt Ammer. Einigen ist das gar nicht so leichtgefallen. „Ich hatte erst Angst auf den Boden zu fallen, aber dann war es ein richtig cooles Gefühl”, beschreibt Quirin seine Gedanken. Gemeinsam sind die Jugendlichen stark genug, auch den um einiges größeren Ammer aufzufangen. Das gibt Vertrauen und Zuversicht. Mechanismen des Mobbens Die Gemeinschaft der Klasse ist seit Jahresanfang sehr gewachsen. Sie haben auch viel gelernt über die Mechanismen beim Mobben. Und konnten bereits viele ihrer kleineren und größeren Probleme miteinander lösen. „Die Stimmung bei uns ist einfach viel besser geworden”, bestätigen die Schüler. Viel aufmerksamer seien sie als früher und könnten sich gut in die Situation von anderen versetzen. Als ein Mitschüler von einer Lehrkraft ihrer Meinung nach zu sehr aufs Korn genommen wurde, schilderten sie es der Rektorin Renate Heinrich-Köppl. „Vorher hätten wir wahrscheinlich gedacht, dass das nicht unser Problem ist. Aber wir wissen jetzt, was das „Nichts machen und Zuschauen” für Auswirkungen haben kann.” Das Präventionskonzept „pack ma's” greift die Themen Gemeinschaft, Vertrauen, Gewaltprävention sowie Förderung von Selbstbehauptung und Zivilcourage auf ganz besondere Weise auf. Methodisch geht es bei dem Projekt darum, interaktiv mit den Schülerinnen und Schülern zu den einzelnen Themen zu arbeiten. Beispielsweise werden dabei Konflikte dargestellt, um im geschützten Rahmen gemeinsam Lösungsstrategien zu erarbeiten.Copyright 30.06.2017 Mittelbayerische Zeitung




Kai Wildenberg
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KAI ist Wunschpartner für Wildenberg Gemeinderat gibt nach Elternbefragung grünes Licht und erhofft sich gerade bei der Hausaufgabenunterstützung bessere Erfolge. Von Roswitha Priller Nachdem die Gemeinderäte und erste Bürgermeisterin Marion Schwenzl in vorangegangenen Sitzungen über die Möglichkeiten der Ganztagsbetreuung von Schulkindern durch den Verein KAI e. V. informiert wurden, haben sie sich jetzt für die Zusammenarbeit mit KAI entschieden. Eine vorab durchgeführte Elternbefragung der Schulkinder ergab, dass über zwölf Grundschüler im kommenden Schuljahr auf eine Nachmittagsbetreuung angewiesen sind. Diese Schülerzahl ist nötig, um einen Zuschuss für die Betreuungseinrichtung von der Regierung zu erhalten. „Wir werden die Betreuung aber auf jeden Fall anbieten, auch wenn die Gemeinde keinen Zuschuss erhalten sollte”, betonte Schwenzl. Denn bisher sei ja noch kein Kind bindend angemeldet worden, die Zahlen stammten lediglich aus einer Umfrage. Bereits in den vergangenen Schuljahren wurden die Schülerinnen und Schüler der Pürkwanger Grundschule nach Schulschluss nachmittags im Wildenberger Kindergarten „Zwergerlhaus” betreut. Auch das Mittagessen wurde gemeinsam mit den nachmittags betreuten Kindergartenkindern eingenommen. Die Gemeinde hatte für das verlängerte Aufsichtsangebot von Schul- und Kindergartenkindern zwei Fachkräfte eingestellt. Ab dem Schuljahr 2017/18 möchte Wildenberg nun die Betreuung der Schulkinder komplett in die Hände von KAI e. V. geben. Das Angebot soll in den Räumen der Grundschule stattfinden. Wenn nur die Schulkinder miteinander betreut werden, erhoffen sich einige Eltern, dass die Erledigung der Hausaufgaben besser beaufsichtigt werden kann. Ebenfalls als vorteilhaft wird angesehen, dass der Ortswechsel in den einige hundert Meter entfernten Kindergarten nach der Schule entfällt. Zudem sei KAI e.V. schon in Gemeinden wie Abensberg, Siegenburg, Elsendorf und Train vertreten. „Ich sehe es als besonders vorteilhaft an, wenn die Gemeinde die Personalverantwortung für die Nachmittagsbetreuung in andere Hände legt.”, sagte Gemeinderat Martin Forstner. Der Jugendbeauftragte der Gemeinde, Sander Haltmeier betonte, dass ein „Elternbeirat Nachmittagsbetreuung” wichtig für eine gute Zusammenarbeit sei. „KAI e. V., die Gemeinde und die Eltern brauchen einen Ansprechpartner, damit etwaige Probleme gleich vom Tisch geräumt werden können.”, sagte Haltmeier. KAI e. V. werde, wie an allen anderen Standorten, die verlängerte Ganztagsbetreuung Montag bis Donnerstag von Schulschluss bis 16 Uhr anbieten. Das Mittagessen wird ebenfalls von KAI angeboten. Falls eine Betreuung auch am Freitag benötigt werde, könne die im Kindergarten angeboten werden, allerdings ohne Hausaufgabenbetreuung. Die Nachmittagsbetreuung für die Kindergartenkinder im „Zwergerlhaus” wird wie gehabt weitergeführt. Das Mittagessen für die Zwergerl wird zukünftig auch von KAI geliefert. Das Betreuungsangebot wird für die Eltern kostenpflichtig sein.Copyright 10.07.2017 Mittelbayerische Zeitung




Kai Mainburg
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Mit „Kai” den Bienchen und Blümchen auf der Spur „Kai” Mainburg war mit der 5. und 6. Klasse der Mittelschule Mainburg auf dem Bienenlehrpfad in Riedenburg unterwegs. Imkerchef Markus Hämmerl erklärte in Schuljahr 16/17 Schülern der Ganztagsbetreuung Mainburg, Sandelzhausen, Siegenburg und Train, worauf es beim Imkern ankommt. Die Schüler waren mit großem Interesse dabei. Die Geschichte von Bienchen und dem Blümchen kannte fast jeder. Den beträchtlichen Einfluss des kleinen Insekts als wichtiges Nutztier ist nur wenigen Schülern bekannt gewesen. Es werden weitere Projekte folgen.



Schulsozialarbeit Siegenburg „Pack ma's”-Seminar

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Wenn in der Arena wieder der Mob tobt Das „Pack ma's”-Seminar an der der Herzog-Albrecht-Schule in Siegenburg stärkt die Klassengemeinschaft und zeigt, wie man Konflikte löst.  Zwei Jungen stehen aneinander gegenüber und schlagen mit langen Gegenständen aufeinander ein. Eine aufgeregte Gruppe von Jugendlichen hat einen Kreis um die beiden Kämpfenden gebildet und feuert sie an. Erst „Jan, Jan, Jan” und dann „Sandro, Sandro, Sandro” skandiert die Horde. Plötzlich ist es auf einen Schlag still - und die Kontrahenten hören im gleichen Moment auf, sich gegenseitig zu schlagen. „Wie ist es euch gegangen?”, will Schulsozialarbeiter Markus Ammer von den vermeintlichen Streithähnen Jan und Sandro wissen. Das Szenario war gestellt. Austragungsort war der Sonnensaal der Herzog-Albrecht-Schule in Siegenburg. Die sechste Klasse hat seit Schuljahresanfang regelmäßig am Freitag eine Doppelstunde, die sich der Zivilcourage und der Selbstbehauptung widmet. Das Ziel ist eine starke Klassengemeinschaft und die Verhinderung von jeglicher Gewalt, sei sie nun körperlich oder seelisch. „Ich arbeite mit den Schülerinnen und Schülern nach den Grundlagen des ,Pack ma's-Seminars' der Dominik-Brunner-Stiftung. Allerdings in einer sehr intensiven Variante, da dem Thema im Stundenplan ein eigener Platz eingeräumt wurde.”, erläutert Ammer das Projekt. Hinter verschlossen Türen Jan und Sandro hatten von ihrer Klassenlehrerin Gabriele Eismann hinter verschlossenen Türen die Anweisung erhalten, gegeneinander mit Schwimmnudeln zu kämpfen. Derweil übte Ammer mit dem Rest der Klasse das Anfeuern, ohne dass die beiden davon wussten. „Wir bilden hier die Arena und sind der Mob.” Je nach Armzeichen sollten die Schüler entweder „Jan” oder „Sandro” rufen. Und beim Stoppzeichen sofort aufhören zu schreien. „Mir ging es nicht so gut beim Kampf. Es war so eine gestellte Aktion”, meinte Jan im Anschluss. Sandro hatte ebenfalls ein merkwürdiges Gefühl. Als die Menge nur „Jan, Jan” rief, hat er innerlich ein bisschen abgewartet. Sophia bemerkte: „Als wir sie nicht mehr angefeuert haben, haben die Jungs gleich aufgehört.” Und hatte damit schon die erste Lektion dieser Übung gelernt. Wenn keine Zuschauer oder Anfeuernden da sind, verliert eine Auseinandersetzung oft ihren Reiz. „Wie könntet ihr denn in so einer Situation am besten helfen?”, will Ammer wissen. „Wir können Hilfe rufen oder die Polizei holen”, antworten die Jugendlichen spontan. In der Schule könne Hilfe durch Lehrer, Freunde oder ältere Schüler geleistet werden. „Ganz wichtig ist es, dass ihr euch selbst nicht in Gefahr bringt”, erläutert Ammer. Und wie sieht es mit Zuschauen oder Anfeuern aus? „Beim Anfeuern wird weitergemacht, weil die Kämpfenden dann glauben, dass es cool ist”, meint Alina. Nur Zuschauen ist auch schlimm. Ammer setzt es mit unterlassener Hilfeleistung gleich. Wichtig sei es ebenso, die Herumstehenden vom Anfeuern abzuhalten. Alle Schüler sind mit großem Interesse und Engagement dabei. Man merkt, dass es sich nicht um „normalen” Unterricht handelt. Einige Leitsätze hat die Klasse schon aus dem Seminar abgeleitet. „Wir sind eine gute Gemeinschaft.” Das haben sie aus einer früheren Einheit erarbeitet. „Ein Schüler stand auf dem Tisch und hat sich in die hinter dem Tisch stehende Gruppe fallen lassen”, erzählt Ammer. Einigen ist das gar nicht so leichtgefallen. „Ich hatte erst Angst auf den Boden zu fallen, aber dann war es ein richtig cooles Gefühl”, beschreibt Quirin seine Gedanken. Gemeinsam sind die Jugendlichen stark genug, auch den um einiges größeren Ammer aufzufangen. Das gibt Vertrauen und Zuversicht. Mechanismen des Mobbens Die Gemeinschaft der Klasse ist seit Jahresanfang sehr gewachsen. Sie haben auch viel gelernt über die Mechanismen beim Mobben. Und konnten bereits viele ihrer kleineren und größeren Probleme miteinander lösen. „Die Stimmung bei uns ist einfach viel besser geworden”, bestätigen die Schüler. Viel aufmerksamer seien sie als früher und könnten sich gut in die Situation von anderen versetzen. Als ein Mitschüler von einer Lehrkraft ihrer Meinung nach zu sehr aufs Korn genommen wurde, schilderten sie es der Rektorin Renate Heinrich-Köppl. „Vorher hätten wir wahrscheinlich gedacht, dass das nicht unser Problem ist. Aber wir wissen jetzt, was das „Nichts machen und Zuschauen” für Auswirkungen haben kann.” Das Präventionskonzept „pack ma's” greift die Themen Gemeinschaft, Vertrauen, Gewaltprävention sowie Förderung von Selbstbehauptung und Zivilcourage auf ganz besondere Weise auf. Methodisch geht es bei dem Projekt darum, interaktiv mit den Schülerinnen und Schülern zu den einzelnen Themen zu arbeiten. Beispielsweise werden dabei Konflikte dargestellt, um im geschützten Rahmen gemeinsam Lösungsstrategien zu erarbeiten.Copyright 30.06.2017 Mittelbayerische Zeitung




Kai e.V.
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Schule und Kai feiern ein großes Fest Jubiläum „Tag der offenen Tür” am Samstag an der Aventinus-Mittelschule: Seit 15 Jahren ist Kai e.V. für die Betreuung der Kinder im Einsatz. von Heike S. Heindl ABENSBERG. Mit einem großen Schulfest feiert die Aventinus-Mittelschule am 1. April von 9 bis 14 Uhr „Tag der offenen Tür” und 15 Jahre Kai e.V.. Eingeladen sind dazu alle Schüler der Grund- und Mittelschule, Eltern, Verwandte und Interessierte. Es gibt viele Gründe, um zu feiern und dazu haben sich die Verantwortlichen ein umfangreiches und buntes Programm einfallen lassen. Unter anderem Speckstein-Schnitzen, Fahrzeug-Parcours, Tapetenmalerei, Street-Art-Corner, Dschungel-Parcours in der Turnhalle, Carrera-Rennbahn-Rallye, Kinderschminken, Basteln, Schulband. Bei einer Stationenrallye gibt es tolle Preise zu gewinnen. Der Elternbeirat wird mit Leberkäse, Weißwürsten, Kaffee und Kuchen bestens für das leibliche Wohl der Gäste sorgen. Was einst in den Kellerräumen der Grundschule begann, feiert nun 15 Jahre Erfolgsgeschichte. Robert Faltermeier, Leiter von Kai, erzählt: „Wir haben mit nichts begonnen, aber ein gutes Konzept entwickelt. Es wurden Fördergelder beantragt. Und alle haben an einem Strang gezogen.” Großen Dank richtete Faltermeier an das große Engagement von Bürgermeister Dr. Uwe Brandl. Er sei absolut verlässlich, sei für Ideen immer offen und nehme sich die notwendige Zeit dafür. Schulsozialarbeiter Markus Stiegler betont: „Wir bieten verschiedene Modelle und die Eltern können sich entscheiden, welches für ihre Kinder am besten ist. Die Eltern wollen genau informiert werden und schauen auch genau hin, wo ihre Kinder untergebracht werden. Was wird geboten? Was wird gemacht? Die Kletterwand zum Beispiel, war ein zukunftsorientiertes Projekt.” Dr. Uwe Brandl betont: „Bei der Betreuung der Kinder hat Abensberg auf Qualität gesetzt. Das Projekt wurden innerhalb kürzester Zeit umgesetzt und somit Raumbedingungen geschaffen. Die Flexibilität bei der Ganztagsbetreuung muss beibehalten werden. Die Stadt hat die Kulisse geschaffen, um eine individuelle Betreuung zu bieten.” Lehrkraft Birgit Gradl erwähnt: „Anfangs gab es einige Reibungspunkte, aber es wird alles besprochen und diskutiert. Das Zusammenspiel von Kindern, Eltern und Betreuungspersonal muss funktionieren!” Ziel von Kai ist es, die Kinder in familiärer Atmosphäre zu empfangen, deshalb hat man sich von Anfang an auf ein „Du” geeinigt. Für das Personal zur Betreuung reicht eine Bewerbung nicht aus, erklärt Robert Faltermeier. Copyright 29.03.2017 Mittelbayerische Zeitung

Kai GTB
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Nachmittagsbetreuung soll sich in Wildenberg ändern Gemeinderäte denken über neue Organisation und neue Räume nach. Notwendige Schallschutzwand sorgt für Unmut im Gremium. von wolfgang abeltshauser Die Nachmittagsbetreuung für die Kinder aus dem Kindergarten und der Grundschule soll auf neue Füße gestellt werden. Das kündigte Bürgermeisterin Marion Schwenzl in der jüngsten Gemeinderatssitzung an. Im Blick sind räumliche Veränderungen - und Kai e. V. als möglicher neuer Partner. Bürgermeisterin Schwenzl ließ die Räte wissen, dass ein Personalwechsel bei der Nachmittagsbetreuung notwendig werde. In ihren Augen sei das ein sinnvoller Zeitpunkt, darüber nachzudenken, wie es grundsätzlich weitergehen könnte. Auf Betreiben der Bürgermeisterin hin startete vor einigen Jahren in Wildenberg eine Betreuung für Kinder der Grundschule und des Kindergartens. Im Hinblick auf das neue Schuljahr soll eine Elternbefragung durchgeführt werden. Laut Schwenzl steht im Raum, die Betreuung der Kinder künftig in der Schule durchzuführen. Sollte ein Umzug stattfinden, bräucht es wohl oder übel eine Küche in der Schule. Einig waren sich alle: Sollte ein professionelles Angebot aufgezogen werden, würden wohl mehr Eltern als bisher darüber nachdenken, ihre Kinder anzumelden. Im Blick haben die Wildenberger dabei den Verein Kai e. V. Andreas Pilsner, der dort seit einigen Jahren arbeitet, stellte dieses Angebot den Räten vor. Er betonte, dass man mittlerweile zahlreiche Standorte in der Region vorweisen könne: Abensberg, Mainburg, Siegenburg, Langquaid, Train, Rohr, Saal, Mallersdorf. Staatliche Förderung sei möglich - allerdings vom Umfang der Betreuung abhängig. Marion Schwenzl sagte dazu, dass sechs Grundschulkinder angemeldet sein müssen, die mindestens zwei Mal in der Woche das Angebot wahrnehmen. Dann gebe es staatliche Fördergelder. Gern machen sie es nicht, den Räten bleibt aber wahrscheinlich keine andere Wahl: Wenn das Mischgebiet „Rennwegfeld” Wirklichkeit wird, muss eine Schallschutzwand als Abschirmung zum benachbarten Gewerbe baulich vorgesehen werden. Planer Martin Huber berichtete, welche Stellungnahmen im Bauleitverfahren bisher eingegangen sind. Am bedeutendsten dabei ist eben die Forderung vom Immissionsrecht nach dem Schallschutz. Die Mauer müsste 3,5 Meter hoch werden. Was einigen Räten Sorgenfalten ins Gesicht trieb. Dann wäre es wohl um ein schönes Ortsbild geschehen. So die Befürchtung. Huber gab den Räten eine Alternative mit auf den Weg. In seinen Augen sei es möglich, dass die Kommune die Mauer nicht baut. Und die Grundstückseigentümer per Bebauungsplan gefordert seien, Schutzbauten auf dem eigenen Grund und Boden zu errichten. Wie es hier weitergeht, wird sich in einer der kommenden Sitzungen entscheiden.Copyright 16.06.2017 Mittelbayerische Zeitung




Kai Soziale Arbeit an Schulen
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„Die werden unsere Mädchen vergewaltigen” NachgefragtRassistische Vorurteile begegnen Schulsozialarbeiter Markus Stiegler immer wieder. Doch nicht nur Deutsche, auch Flüchtlinge, seien hoch-rassistisch. Von Beate Weigert Kelheim. Seit 14 Jahren ist Markus Stiegler von Kai e.V. als Schulsozialarbeiter im Einsatz. Alltagsrassismus ist für ihn nichts Neues. Als Anfang der 1990er Jahre die Spätaussiedler aus Russland und der Ukraine nach Deutschland kamen, machten Gerüchte die Runde, „dass die unsere Mädchen vergewaltigen werden”. Zur Jahrtausendwende kam diese Rolle in den Köpfen vieler den neu angekommenen Albanern oder anderen heute ex-jugoslawischen Nationalitäten zu. „Mir kommt das alles nicht neu vor”, sagt Stiegler, der an der Aventinus-Mittelschule in Abensberg Jugendliche betreut. Scheinbar wiederholt sich die Angst vor Fremden im Dekaden-Rhythmus. Ähnlich komme es auch immer wieder zur „Ghettoisierung” bei der Unterbringung. Und die sei ebenfalls immer wieder problematisch. Zuletzt habe sich im Zuge der aktuellen Flüchtlingswelle wieder vieles hochgeschaukelt. Aus 15 Metern Entfernung beleidigt Für Stiegler ist das Angehen gegen alltäglichen Zwist zwischen verschiedenen Nationalitäten Alltag und Herausforderung zugleich. Nicht erst seit die Schule den Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage” trägt. Nicht jedes Mal gehe es um Rassismus, aber des Öfteren. Wer eben noch lautstark im Schulbus den anderen „anfieste” oder auf dem Pausenhof brüllte, dass er den anderen hasse oder drohe ihn abzustechen, sitze beim Sechs-Augen-Gespräch am Tisch demjenigen plötzlich kleinlaut gegenüber. Oft komme dann heraus, dass jemand aus 15 Metern Entfernung vernommen haben will, dass ihn der andere ausgelacht oder beschimpft habe. Unter Umständen auch noch in einer Sprache deren er gar nicht mächtig ist. Deshalb ist es Stiegler auch wichtig, dass die Schüler Deutsch miteinander reden. Und dass man von ihnen einfordert, dass alle die Kulturtechniken und Rollenbilder von hier verstehen und akzeptieren. Das erfordere mitunter Courage und sei „harte Arbeit”. Auch bei deutschen Kindern erlebt Markus Stiegler Frust. Wenn die sehen, dass plötzlich Geld in die Hand genommen werde für Flüchtlinge und deshalb zu stänkern beginnen. Da müsse man ihnen aber auch Hintergründe erklären und aufzeigen, dass da die Flüchtlinge nichts dafür könnten. Zeit ist für Stiegler ein kostbares Gut. Im Bedarfsfall werde geredet, interveniert. Es sei jedoch genauso wichtig, Schülern das Miteinander vorzuleben und sie nicht „in ihrem Mikrokosmos allein zu lassen”. Nicht wegzuhören bzw. -zuschauen. Aggressive Töne seien meist ein erster Weg, sich Luft zu verschaffen, tatsächlich so gemeint sei vieles oft nicht. Nichtsdestotrotz wispern oder schreien Schüler anderen mal Sachen hinterher à la „du Bombenleger”. Egal, ob bei Eltern oder Schülern. Die große Masse schreie seine Vorbehalte nicht laut hinaus. „Das äußern nur die Lautesten und die, die am wenigsten in der Birne haben”, glaubt Stiegler. Die meisten ignorieren Flüchtlinge „Geht doch hin, wo ihr hergekommen seid”, diesen Satz schrien Autofahrer, die eigens dafür anhielten, zwei jungen Muslimas aus Abensberg auf dem Weg zum Sprachkurs zu, berichtet Abensbergs Integrationsreferentin Christina Kranz-Kohl. Immer wieder erzählen Flüchtlinge auch davon, wie Menschen die Straßenseite wechselten, wenn sie ihnen begegneten. Die Haltung der meisten Menschen äußere sich nicht in direkter Bedrohung oder Aggression, sondern im Ignorieren. Im null Kontakt haben. In Offenstetten gebe es einen jungen Mann mit Handicap aus dem Umkreis des Cabrinizentrums. „Von seiner sozialen Kompetenz könnten sich viele eine Scheibe abschneiden”, sagt Kranz-Kohl. Die Hilfsbereitschaft gegenüber Flüchtlingen habe in Abensberg wie in vielen anderen Orten rapide abgenommen. Von sich aus spreche sie das Thema inzwischen außerhalb ihrer ehrenamtlichen Arbeit nur noch selten an. Meist ernte man nur ein hämisches „Ja, ja, aber wir schaffen das ja...” Das Sich-Kümmern und Kontakt-Haben sei an die Helfer „ausgelagert” und damit nicht das Problem der Mehrheit, so der Eindruck der Offenstettenerin. Die könne sich auf den Stammtisch und dessen Parolen konzentrieren. Der „harte Kern” der Helfer habe zuletzt diskutiert, was man denn gegen Alltagsrassismus unternehmen könne. Das Resultat war ernüchternd, denn bislang zeigten Aufklärungsveranstaltungen wenig Zulauf von außen. Viele dächten wohl, es genüge, wenn sich die Helfer damit beschäftigten. Stellvertretend zuzusagen. Immer öfter werden Helfer auch persönlich angegangen. Das hat Michaela Linde vom Evangelischen Kirchenvorstand in Kelheim, die dort für Kirchenasyl zuständig ist, erlebt. Sie bekam schon öfter zu hören, dass sie schon noch sehen werde, was sie von ihrem Engagement haben werde. Die Kirchengemeinde veranstaltet auch Jugendfreizeiten. Zuletzt waren in die junge Flüchtlinge eingebunden. Das schmeckte offenbar nicht allen Eltern. Sie weiß von Müttern und Vätern, die ihre Kinder deshalb nicht mitfahren ließen. In ihren Beratungsgesprächen gehe es meist um anderes. Doch ab und an erzählen die Betroffenen doch etwas. Muslime, dass Leute ihnen sagen: „Du müsstest halt doch einmal Schweinefleisch fressen.” Latenter Rassismus ist Caritas-Asylsozialberater Stefan Killian persönlich nur bei der Wohnungsvermittlung begegnet, sagt er. Manche Vermieter wollten nur zu überhöhten Preisen an Flüchtlinge vermieten oder nur renovierungsbedürftige Immobilien. Wenn sie dann mögliche Kostenübernahme durch das Jobcenter erfahren, „winken eben diese ab und wollen dann nur an ,Deutsche' vermieten”. Vereinzelt haben ihn auch Anwohner von Unterkünften angerufen, die sonst keinen Kontakt zu den Flüchtlingen hatten. Sie beschwerten sich, dass sie Angst vor Flüchtlingen hätten, sich unwohl fühlten oder dass die Flüchtlinge sehr schmutzig wären oder diese alle möglichen Leistungen bekämen inklusive Kleidung und Mobiltelefon. Sie selbst als deutsche Steuerzahler nichts. „Hier handelte es sich meist um fremdenfeindliche Tendenzen gepaart mit Unwissenheit. Eine Aufklärung ist dabei immer recht schwierig, da Vorurteile schon stark verhaftet sind”, so Killian. Mit offenem Rassismus war er nach eigener Aussage in der Beratungsstelle noch nicht konfrontiert und auch zu öffentlichen Veranstaltungen komme meist die „geneigte Hörerschaft”. Araber gegen Schwarzafrikaner Eines merkt er jedoch kritisch an: Rassistische Tendenzen hätten nicht nur Deutsche gegenüber Flüchtlingen. „Auch innerhalb der sehr heterogenen Gruppe der Flüchtlinge gibt es Rassismus in hohem Maße.” Araber gegenüber Schwarzafrikaner. Muslime gegenüber Christen und umgekehrt. Durch das enge Zusammenleben verstärke sich dies, da verschiedene Kulturen und Vorurteile aufeinanderprallten. Viele Streitereien in Heimen resultierten daraus.Copyright 24.03.2017 Mittelbayerische Zeitung


Kai Train
 

Popcorn-Nachmittag mit „Shaun dem Schaf” Train. „Shaun das Schaf” wurde beim diesjährigen Kino-Event der Nachmittagsbetreuung der Grundschule Train im Zehentstadl gezeigt. „Ich hab 64 Kinder gezählt!” freute sich Projektleiterin Regine Ertlmeier, „auch aus Wildenberg sind Kinder dabei!” Die Kinder lachten mit dem Schaf „Shaun”, der mit Herde und Hütehund die Großstadt auf der Suche nach seinem Bauern durcheinanderbringt, und freuten sich übers Happy-End. Viel Zulauf hatte wieder die Popcornmaschine von Brigitte Niesl - sie kam kaum mit Produzieren hinterher. Seit September 2014 gibt es die Mittagsbetreuung an der Grundschule Train, sie findet ab Unterrichtsschluss bis 13 Uhr statt; danach ist eine erweiterte Betreuung bis 16 Uhr möglich. Die Kinder essen, lernen und spielen dort gemeinsam. (dek)Copyright 28.01.2017 Mittelbayerische Zeitung


Kai Bildung

Die Einrichtungsleiter der verschiedenen Kai-Standorte bauten schon einmal die Fröbelangaben nach. Foto: Pirkl 
Von Lucia Pirkl
Kelheim/Landkreis. Als Friedrich Fröbel 1840 den ersten Allgemeinen deutschen Kindergarten in Bad Blankenburg gründet, ist er seiner Zeit weit voraus. Das Kind steht erstmals im Mittelpunkt. Bis dahin waren Kindergärten “Kinderbewahrungsanstalten”. Doch Fröbel erkennt die Bedeutung der frühen Kindheit und der Lehrer entwickelt ein pädagogisches System, das mit Liedern, Beschäftigungen und Spielangaben die Kleinen fördert.

Eines dieser Spielangaben ist der Fröbelwürfel. Viele Jahrzehnte war er Bestandteil in Kindergärten und Grundschulen, ist auch heute noch in gewissen Abwandlungen dort zu finden. Aber nicht selten sind seine Spielangaben in Vergessenheit geraten. Robert und Elisabeth Faltermeier von Kai e. V. wollten diese dreidimensionalen Grundformen nun wieder zu neuem Leben erwecken. Schließlich lassen sich mit ihnen geometrische Formen unmittelbar selbst erleben. Bei einem Schreiner gaben sie drei Spielangaben in ihrer ursprünglichen Form in Auftrag und nun dürfen sich auch sämtliche Ganztagseinrichtungen von Kai e. V. über das frühe Weihnachtsgeschenk freuen. Mit Spielanleitungen sollen die Pädagogen vor allem Grundschulkinder dazu animieren, selbst zu bauen und dadurch ihre räumliche Wahrnehmung zu schulen. Das mag sogar noch für so manchen Fünftklässler interessant sein, etwa wenn es darum geht, sich für die Geometriehausaufgabe einen Quader dreidimensional vorzustellen und dann die Frage zu beantworten, aus wie vielen Würfeln er besteht. So manches Kind scheitert an dieser Aufgabe. Da mag die Beschäftigung mit den Fröbelbausteinen hilfreich sein.

Den Bausteinen aus Holz liegt allen das Grundmaß von fünf Zentimetern zugrunde, alle Bau sind exakt miteinander verbaubar. Es gibt sie in unterschiedlichen Teilungen. So lassen sich kleinere Würfel zum Beispiel in Dreiecksprismen teilen. Aus diesen kleinen Würfeln wiederum kann man größere oder auch einfach Figuren nachbauen. So lernen die Kinder nicht nur räumliches Denken, sondern auch die Raum-Lage-Beziehung. Aber auch Auge-Hand-Koordination oder die Zählfähigkeit werden geschult. Das Bauen selbst kann auch beruhigend wirken. Deshalb sollen die Pädagogen der jeweiligen Einrichtungen die Fröbelwürfel zum Beispiel nach der Hausaufgabe verwenden oder immer auch zwischendurch, wenn es gerade einmal passt. “Zugegeben, wir erfinden das Rad nicht neu”, räumt Elisabeth Faltermeier ein, “aber die Beschäftigung mit den Fröbelspielangaben ist mal etwas anderes als zum Beispiel Fantasyspiele.”

Kai Ganztagsbetreuung für GS
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Rohrer strampeln auf „Ufos” zum Sieg Wettkampf In Train versuchten sich mehrere Schulen an neuen Spaß- Fahrzeugen, die Kai e. V. bereitgestellt hatte - alle gaben ihr Bestes, gewinnen konnte nur einer. von Karin Einsle Train. Sportlich ging es bei der Indoor-Ralley der erweiterten Mittagsbetreuung von Kai e.V. in der Trainer Mehrzweckhalle zu. Jeweils acht Grundschüler aus den Schulen in Rohr, Siegenburg, Sandelzhausen, Abensberg und natürlich Train trafen sich zum fröhlichen Wettkampf. Mit dabei lustige Gefährte wie „Rider Cars”, „Swing Ufos” aber auch Roller und Pedalos. Verschiedene Stationen Die Stationen nannten sich „Speedy Gonzales”, „Hand und Fuß” oder „Tunnelfahrt”, bestückt mit einem orangen Tunnel. Bei dieser war die Anweisung: „Du kriechst durch den Tunnel und fährst weiter mit dem Roller zum Hütchen dort übernimmt dein Kollege die Tour mit dem Rider Car zurück zum Tunnelausgang und kriecht hindurch bis zur Startlinie. Der dritte Starter robbt wieder durch den Tunnel fährt mit dem Rider Car zum Hütchen, der vierte Fahrer eilt mit dem Roller zurück zum Tunnelausgang und krabbelt durch bis zur Startlinie.” Nicht nur die Kinder waren mit Feuereifer dabei, auch die Betreuerinnen feuerten ihre Schützlinge kräftig an - schließlich gab es einen goldenen Pokal zu gewinnen. Elisabeth Faltermeier, pädagogische Leiterin des Kai e.V. Kelheim erklärte: „Wir haben die Fahrzeuge für Kai gekauft - jede Schule kann sie nun für eine Zeit lang ausleihen.” Heimvorteil nicht genutzt Ausgeliehen hatten die Schulen die Geräte auch vorher zum Üben. „Aus jeder Jahrgangsstufe sind pro Team zwei Kinder hier, damit das ganze auch gerecht abläuft”, sagte Faltermeier weiter. Obwohl die Trainer Kinder den Heimvorteil hatten und auch die meisten Zuschauer dabei waren, reichte es am Schluss nur für den dritten Platz, den teilen sie sich mit den Schulen aus Sandelzhausen und Abensberg. Den zweiten Platz belegte die Herzog Albrecht Schule in Siegenburg. Strahlender Sieger wurden die Kinder aus Rohr. Tobias (8) sagte: „Am einfachsten war das Rollerfahren. Spaß hat aber alles gemacht, wir freuen uns jetzt das wir den Pokal mitnehmen dürfen und feiern auf der Rückfahrt.” Freilich bekam jedes Kind zur Urkunde auch einen kleinen Trostpreis.Copyright 01.12.2016 Mittelbayerische Zeitung




Kai Jugendbetreuung
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Neuer Anlauf für einen Jugendtreff Gedankenspiele Ihrlersteiner Gemeinderäte wollen Jugendlichen einen festen Platz geben - zum Ratschen, Diskutieren und Spaß haben. Passende Räume fehlen noch Von Renate Beck Ihrlerstein. Jugendtreff in Ihrlerstein - Fehlanzeige. Seit Jahren treffen sich die Jugendlichen nicht nur in Vereinen, sondern auch an Schule, Apotheke und sonstigen Plätzen. Unorganisiert. Manchmal auch laut. Das soll sich demnächst ändern. Der Arbeitskreis „Jugend”, bestehend aus den Gemeinderatsmitgliedern Elisabeth Schönhärl (SPD), Markus Laußer (CSU/UW), Johann Zach (Freie Wähler) sowie Marika Schönhärl haben mit Ihrlersteiner Schülern Ideen für einen Jugendtreff zusammengestellt. Kai-Gründer informierte über Arbeit Bei einem Ortstermin im Jugendtreff Saal konnten sie sich über die Aktivitäten mit den dort tätigen Jugendbetreuern vom Verein Kai anschaulich informieren. Beeindruckt von deren Arbeit luden sie Gründer Robert Faltermeier in die Gemeinderatssitzung ein. Kai ist ein gemeinnütziger eingetragener freier Trägerverein für Bildung und Kultur. Er bietet neben anderen Betreuungsangeboten auch eine mobile Jugendbetreuung an. Robert Faltermeier sieht sich als Organ, betreute Jugendarbeit einzusetzen. Er berichtete von den Einrichtungen in Saal und Abensberg. Der Name „Didi” alias Dietrich Schmidt fiel. Der Leiter des Saaler Jugendtreffs sei laut Elisabeth Schönhärl ein gutes Beispiel dafür, dass die Betreuer die jungen Leute auf der Straße ansprechen und sie zum Treff einladen. Das hänge natürlich vom Arrangement des Einzelnen ab. Die Jugendlichen hätten einen festen Ansprechpartner, der sie bei allem begleitet, „was in jungen Jahren so ansteht”. Jeder ihrer Betreuer könne bei Kai nachfragen, um Hilfe bitten, Probleme thematisieren. Nach Partys bleibt mancher hängen Faltermeier denkt „offene Jugendarbeit sollte man hauptamtlich organisieren”. Auffällig sei, dass die Jugendtreffbesucher immer älter werden, manchmal über 25 Jahre alt seien. „Es hat sich nach hinten verlagert.” Die Zeiten hätten sich verändert. „Wir haben festgestellt: auch wir müssen was verändern. Zur Zeit beschäftigt uns der Generationswechsel.” In Abensberg hätten sie ihre Aktivitäten per Flyer vorgestellt. Nach so mancher Party würden die jungen Leute „hängen bleiben und regelmäßig wiederkommen”. Auch in Ihrlerstein würde er sich die Räumlichkeiten vor Ort ansehen. „Was braucht man? Zunächst mal eine gewisse Fläche. Wir arbeiten mit allen Gegebenheiten, auch mit alten Kellern.” Eine entsprechende Größe und Ausstattung sei wichtig, um eine Anlaufstelle für die Jugendlichen zu schaffen. Kai bietet verschiedene Öffnungszeiten. Eine konkrete Besucherzahl konnte Faltermeier nicht nennen. „Da muss man abwarten. Es hängt von der Akzeptanz und der Öffentlichkeitsarbeit ab.” Er sei für ein Netzwerk mit den Anwohnern und den Vereinen. Bürgermeister Josef Häckl erwähnte, dass bisher noch kein passender Ort gefunden wurde. Anwohner würden Lärm und Krawall befürchten. Faltermeier: „Das können wir Euch nicht abnehmen, wir können Euch aber Tipps geben”. SPD-Fraktionssprecher Peter Groeben ist sehr davon angetan, dass ein Jugendtreff geplant wird und Kai mit eingebunden werden soll. Der Bürgermeister weist darauf hin, dass sich das Ganze erst entwickeln muss. „Es wird nicht von heute auf morgen entstehen.” Die Frage sei ferner „Wie schaffen wir es, die jungen Leute für das Projekt zu begeistern?”. Faltermeier empfiehlt, erst einmal ein Angebot zu schaffen und „die Jugend mit ins Boot zu nehmen”.Copyright 10.11.2016 Mittelbayerische Zeitung




Kai Freizeit
Internationaler Jugendaustausch
http://www.meinbezirk.at/hartberg-fuerstenfeld/lokales/spruehende-ideen-am-fuerstenfelder-hauptplatz-d1908776.html

Kai Mensa Abensberg
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Es läuft gut - noch besser ist das Ziel SCHULVERPFLEGUNG Die Aventinus-Mittelschule Abensberg hat als eine von vier in Niederbayern nun eine „Coach” an die Seite gestellt bekommen. ABENSBERG. Ein wenig nervös waren Timo Bohnenstengel als Elternbeiratsvorsitzender und Robert Faltermeier als Geschäftsführer und verantwortlicher Betreiber der Mittagsverpflegung via Kai an der Aventinus Mittelschule (AMA) schon, als am Donnerstagnachmittag die erste Coachingrunde für die Mittagsverpflegung eingeläutet wurde. Eva Kristlbauer wird den „Mittagsverpflegungs-Check” nun in insgesamt 50 Stunden in diesem Schuljahr machen. Dabei ist die Trainerin nicht die gesamten 50 Stunden vor Ort, denn eingerechnet darin sind umfangreiche Dokumentationen, die sie anfertigen muss. Dabei ist die Aventinus Mittelschule Abensberg eine von vier niederbayerischen Schulen, die von einer externen Fachkraft begleitet werden, um gemeinsam mit den Verantwortlichen der jeweiligen Schule Konzepte für eine gesundheitsförderliche Mittagsverpflegung zu erarbeiten. Dahinter steckt die „Vernetzungsstelle Schulverpflegung Niederbayern”, deren Vertreterin Angela Dreier die Eckpunkte des Programms vorstellte, das die Verantwortlichen nun erwartet. Pro Tag werden 200 Essen ausgegeben, teilte „Manager” Robert Jahny mit, zubereitet werden sie in der Küche des Berufsbildungswerks Sankt Franziskus unter Chefaufsicht von Küchenleiter Michael Furch, der ebenfalls eng eingebunden wird. Rektor Wolfgang Brey sagte, er freue sich, eine der wenigen Schulen in Niederbayern zu sein, die auserwählt sind. Er erinnerte an die Anfänge, als man 20 Kinder verköstigte, und stellte fest, dass vieles bereits verbessert sei, aber „perfekt san ma noch nicht”. Genau zu dem soll Kristlbauer dem Team verhelfen; unter finanzieller Unterstützung des Staatsministeriums für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten, in vielen Gesprächen und Workshops mit Beteiligten, wie zum Beispiel den Lehrerinnen Carmen Zanner, welche die 6. Klasse betreut, eine Ganztagsklasse, oder Stephanie Weiß von der Grundschule, die eine dritte Klasse unterrichtet. Brey sagte, die Schule sei dankbar für „professionelle Begleitung”. Ziel ist nicht nur eine theoretische Vermittlung richtigen und gesunden Essverhaltens, sondern auch das Vorleben und Anwenden im Schulhaus, so dass dies ein Lernen fürs Leben bedeute, sagte Dreier. Das sei jeder gefordert, seinen Teil beizutragen, damit den Kindern nicht nur das Theoretische Wissen, sondern auch die praktische Anwendung im Leben in Fleisch und Blut übergehe. Schulverpflegungs-Coaches haben seit dem Jahr 2009 über 300 Schulen in Bayern begleitet. Dabei habe man wertvolle Erfahrungen gesammelt, an denen die AMA partizipieren könne. Als kleine Ermunterung ließ Dreier die „Erfolgsrezepte für die Schulverpflegung”, eine Zusammenstellung der Tipps und Tricks vergangener Coachingjahre, in gedruckter Form gleich vor Ort verteilen - Lektüre für die Verantwortlichen, die in diesem Schuljahr die Mittagsverpflegung an der Abensberger Schule von der Note gut zur Spitzennote sehr gut befördern wollen.(dt)Copyright 04.10.2016 Mittelbayerische Zeitung



Kai Jugendtreff Sall a.d. Donau

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Dem Jugendtreff Saal fehlt es ein wenig am Nachwuchs Freizeit Dienstag und Donnerstag ist der Jugendtreff im Untergeschoss des Pfarrheimes Christkönig abends geöffnet. Die Besucherzahlen schwanken. von Evi Schmidl Saal. In Saal steuert seit vielen Jahren die Aktivitäten des Jugendtreffs Leiter Dietrich Schmidt. Vertreterin Carina Maier unterstützt ihn dabei. „Derzeit fehlt uns ein wenig der Nachwuchs”, erzählte sie. Woran es läge, dass die 13- bis 18-Jährigen wenig Interesse an der Einrichtung zeigten, sei ungewiss. Die Möblierung wäre den Bedürfnissen der Jugendlichen angepasst, erwachsene Gesprächspartner hätten stets ein offenes Ohr und auch der Austausch zwischen den Jugendlichen funktioniere gut. Mira kommt seit etwa einem Jahr regelmäßig. „Hier sind Freunde von mir und ich fühle mich da wohl”, sagt die 14-Jährige. Wie sich die jeweiligen Abende gestalten, „dass entscheiden wir meist spontan”. Für Stefan ist der Treff seit fast zehn Jahren eine regelmäßige Anlaufstelle. „Früher gab es weniger Handys und mehr persönliche Gespräche”, blickte der 21-Jährige zurück. Im gefalle die Unkompliziertheit, „und das immer Ansprechpartner zu finden sind”. Loris ist eigenen Angaben zu folge recht aktiv seit fünf Jahren am Geschehen beteiligt. Die angebotenen Bootsausflüge oder mal zur Kartbahn nähme er gerne wahr. „In Saal gibt es ja sonst kaum etwas, wo wir uns treffen könnten”, begründete er seien Treue zum Jugendtreff. Schließung wäre schade Die 15-jährige Nina gehört nicht zu den Stammbesuchern. „Meistens komme ich nur, wenn mein Freund auch da ist”, sagte sie. Nico fand den Jugendtreff „eine positive Einrichtung”. Seit etwa drei Jahren kommt der Teugner regelmäßig. Bekannte treffen, unterhalten, gemeinsam etwas spielen, dass ist dem 20-Jährigen wichtig. Jonas macht sich „mit Radl und Zug” regelmäßig von Lengfeld nach Saal auf den Weg. „Und das schon seit etwa fünf Jahren”, gab der 18-Jährige Auskunft. Freundschaften hätten sich in dieser Zeit entwickelt, die nicht nur im Jugendtreff gelebt würden. Jana wird meist, da sie in Teugn wohnt, von Bekannten im Auto mitgenommen. Zwar ging das erst seit einem Jahr so „doch ganz ohne die Treffen hier, könnt ich es mir nicht mehr vor stellen”, meinte die 16-Jährige. Ansprechpartner sind wichtig „Vor allem als ich vor fünf Jahren begann zu Jugendtreff zu kommen war es mir wichtig Ansprechpartner, auch Erwachsene, zu haben”, gab Timon seine Erfahrungen preis. Dies galt und gelte noch immer. Er fand es schade, dass „der Nachwuchs” dieses sinnvolle Angebot nicht mehr in Anspruch nimmt. Falls der Treff eines Tages wegen Mangels an Besucher schließen müsste, wäre dies seiner Meinung nach „ein großer Verlust”. Ein Kickerspiel noch, ein bisschen ratschen und dann mussten sich die Berufstätigen auch schon verabschieden. „Morgen früh um fünf Uhr is d'Nacht rum. Servus miteinander” und weg waren sie. Corinna Maier schloss die Türen ab und freute sich, „weil doch wieder alles recht gut gelaufen ist”.
Copyright 28.09.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai Mobile Jugendarbeit

Ihrlerstein: Gemeinderatsmitglied Elisabeth Schönhärl (SPD) vom Arbeitskreis „Jugend” gab einen in der letzten Sitzung beantragten Sachstandsbericht ab. Sie habe Ideen mit Ihrlersteiner Schüler zusammengestellt, deren Schwerpunkt auf einen Jugendtreff fixiert ist. Er mache aber nur Sinn, wenn er gut betreut wird. Mit ihrem Arbeitskreis habe sie die Einrichtung in Saal besucht. „Die Betreuung kostet Geld. Wir wollen noch mehr Meinungen von Außenstehenden hören, die bereits Erfahrung damit haben”, so Schönhärls Worte. Markus Laußer (CSU/UW) lobte die im Jugendtreff Saal tätigen Jugendbetreuer vom Verein „Kai e. V.”. „Sie haben die Gruppen im Griff und bieten ihnen auch die verschiedensten Freizeitaktionen an”. „Zeitlich begrenzt. Es steht und fällt mit den Betreuern”, so Elisabeth Schönhärl. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen würden sich auch einen Platz, eine Sitzgelegenheit im Freien wünschen. 
Auszug Artikel von Copyright 15.09.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai Soziale Arbeit an Schulen Siegenburg 

Kai e.V. übernimmt ab dem Schuljahr 16/17 die Trägerschaft der Schulsozialarbeit an der Herzog-Albrecht-Schule Siegenburg. Markus wir wünschen dir einen guten Start und viel Fingerspitzengefühl für deinen erweiterten Arbeitsbereich.
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Er hilft Lehrern aus der Zwickmühle 
Jugend Doch der künftige Schulsozialarbeiter Markus Ammer ist an der Herzog-Albrecht-Schule in erster Linie Ansprechpartner für die Schüler. Von Roswitha Priller Siegenburg. „Aus reiner Prävention starten wir mit Markus Ammer ins neue Schuljahr.”, so Rektorin Renate Heinrich-Köppl. Ammer wird ab dem kommenden Schuljahr in der Herzog-Albrecht-Schule das neu geschaffene Amt eines Schulsozialarbeiters bekleiden. „Wir sind keine Brennpunktschule.”, so Heinrich-Köppl, „aber wir wollten rein präventiv aktiv werden, bevor etwas passiert. Im besten Fall sollen Probleme gar nicht erst entstehen.” Die „perfekte Symbiose” Mit Markus Ammer habe man die ideale Besetzung für einen Schulsozialarbeiter gefunden. Im vergangenen Schuljahr war Ammer bereits Leiter der Nachmittagsbetreuung an Grund- und Mittelschule. So kenne er erstens die Begebenheiten und zweitens auch schon einige der Kinder. „Das ist eine perfekte Symbiose.” Auch die Kostenträger, die Gemeinden des Schulverbands (Siegenburg, Rohr, Kirchdorf, Train und Wildenberg) haben den Vorschlag gleich in großer Einstimmigkeit mitgetragen. Im August nun schließt der vierzigjährige Quereinstieger sein Studium an der OTH Regensburg ab. Und steht dann bereit für einen Vollzeitjob. Vormittags wird er ab September ganz für die Schule zur Verfügung stehen und nachmittags weiterhin die an Kai e.V. vergebene Leitung der Ganztagsbetreuung der Schulkinder übernehmen. Markus Ammer wohnt in Mitterfecking, ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder. Er hat Zeit zum Zuhören Auf die Frage, wie er sich die Arbeit an der Schule vorstellt, ist er gut vorbereitet. Am Anfang sei es wichtig, dass Kinder und Lehrkräfte wüssten, dass es ihn gibt und wo er anzutreffen sei. Der Kontakt zu ihm solle möglichst niederschwellig sein. Schüler, die aus den unterschiedlichsten Gründen eine Auszeit brauchten, könnten von den Lehrern zu ihm geschickt werden. Sei es, weil daheim Belastendes passiert ist oder im schulischen Umfeld. „Hier sind die Lehrer immer in der Zwickmühle. Die Kinder können nicht alleine gelassen werden, der Unterricht muss aber trotzdem weiterlaufen.”, erklärte die Rektorin. Ammer hat ab September Zeit zum Zuhören, Reden und bei Bedarf auch Schlichten. Er werde auch in die Gruppenarbeit gehen. Als erstes hat er sich die Umsetzung des „Pack ma's”-Training der Dominik-Brunner-Stiftung vorgenommen. Hier werden vor allem Zivilcourage und Strategien zur Deeskalation geübt. Allgemein will er Hilfestellungen anbieten, wie die Kinder und Jugendlichen mit Konfliktsituationen aus ihrem Alltagsbereich besser umgehen können. Der achtsame Umgang mit der Sprache ist einer dieser Aspekte. Medienpädagogik, Jugendschutz und Suchtprävention sind weitere Schwerpunkte, die er in Siegenburg setzen möchte.
Copyright 06.08.2016 Mittelbayerische Zeitung

Kai Abschlussfahrt 2016

Zwei Tage Sommerabenteuer am See Landkreis. 230 Kai-Schüler waren am Mittwoch und Donnerstag am Steinberger See. Schwimmen, Rutschen, Klettern und Blop Jumpen standen auf den Stundenplan. Am Mittwochvormittag reisten die ersten Grundschüler aus Siegenburg und Abensberg an. Am Donnerstag folgten die Grundschüler aus Sandelzhausen, Rohr, Train und Elsendorf. Während die Grundschüler am Mittwochabend wieder abreisten, durften die 85 Mittelschüler aus Abensberg, Siegenburg, Langquaid und Mainburg bei Lagerfeuer im Zelt übernachten. Für die Schüler war diese Fahrt ein Highlight aus Spaß und Freude zum Ende des Schuljahres.Copyright 26.07.2016 Mittelbayerische Zeitung




Kai - Soziale Arbeit an Schulen
Wichtige Sozialarbeit mit der Kamera miteinander Jugendliche aus der Abensberger Mittelschule drehten mit zwei Profis einen Film über das Mobbing. Projekt gegen Gewalt ist an der Einrichtung erfolgreich. von Wolfgang Abeltshauser Abensberg. „Ruhe am Set bitte!”, schallt es durch den Schulhof der Abensberger Mittelschule. Bald danach: „Kamera läuft!” und „Ton ist ok.” Es ist mittlerweile die dritte Aufnahme der Szene. Eine Gruppe von Schülern und Schülerinnen drängt aus dem Schulgebäude, schupst eine Mitschülerin. Wer genau hinsieht, der erkennt sofort: Das ist kein professionelles Filmteam, sondern das sind alles Jugendliche. Sie sind hier nicht zu Gast, sondern gehen hier zur Schule. Sie haben Unterstützung und bekommen Tipps. So gesehen ist die Filmarbeit, die sie gerade machen, durchaus professionell. Es handelt sich um einen Workshop. Die Jugendlichen werden von den Profis Jennifer Kunstreich und Chasa Prinz-Ratajewski in die Geheimnisse des Filmens und Drehens eingeweiht. Sie ist Kulturwissenschaftlerin und Dokumentations-Filmemacherin, er gelernter Pädagoge, Berufsartist und Musiker. Die Szene vor dem Schuleingang ist noch nicht zu Ende. Das Mädchen wird nicht nur bedrängt, ihr wird die Mütze vom Kopf gerissen. Am Ende sitzt sie einsam auf dem Boden, den Kopf tief in den eigenen Schoß eingegraben. Langsam geht der junge Kameramann mit dem Aufnahmegerät auf sie zu. Kunstreich folgt ihm ganz eng, blickt dem Jungen über die Schulter und korrigiert ihn. Sie hat das ja schon viel öfters gemacht. Schüler haben dazugelernt Sie erzählt mit ihren jungen Mitstreitern keine schöne Geschichte. Ein Mädchen wird gemobbt, weil es anders ist als der Rest der Klasse. Das kommt auch im wirklichen Leben vor. Das Filmprojekt gehört zum Schwerpunkt „ Mobbing”, den Schule und der Verein Kai an der Einrichtung seit Beginn des Schuljahres angestoßen haben. Zwei Klassen haben sich regelmäßig mit einer Expertin getroffen. Und in Rollenspielen gelernt, wie es dem Gegenüber so gehen mag, wenn er beschimpft oder geschnitten wird. Der Zusammenhalt in diesen Klassen habe sich verbessert. Das weiß Markus Stiegler von Kai zu berichten. Das Filmprojekt solle jetzt der Abschluss sein. Es nehmen diejenigen Mädchen und Buben teil, die sich im Projekt besonders engagiert haben. Was nun nicht etwa die Lehrer bestimmt hätten. „Die Kinder haben demokratisch gewählt.” Für Stiegler ein weiterer Beleg, dass das Projekt Früchte trägt. Und etwas verändert hat. Denn an der Mittelschule war und ist Mobbing kein Fremdwort. Das räumt auch Schulleiter Wolfgang Brey ein. Nach der Szene gibt es Manöverkritik. Dabei geht Ratajewski der kleinen Hauptdarstellerin an die Mütze. Zieht diese mitsamt ihrem Kopf langsam zur Seite. Um ihr erst dann die Mütze vom Kopf zu holen. „Das darf nicht zu schnell gehen”, erklärt er der Gruppe. Sonst sei das für die Kamera schwierig. Solche Bewegungen müssen immer besonders bewusst und langsamer als normal gemacht werden. Damit sie später im Fernsehen oder auf der Leinwand richtig wirken. Ja - bei diesem Workshop geht es sehr wohl auch um die schauspielerischen Details. Und deshalb werden die Szenen mehrere Male wiederholt und - wenn es sein muss - auch noch extra aufgeteilt. „Bei einem richtigen Filmdreh ist das nicht anders”, betont Kunstreich. Da brauche es schon ein oder zwei Stunden Filmmaterial für dann nur wenige Minuten. Da ist das Staunen in der Gruppe groß. Die beiden Fachleute sind bayernweit mit ihrem Mobbing-Filmprojekt unterwegs. Neben Schulen sind oft auch Jugendzentren das Ziel. So berichtet es Kunstreich. Die Nachfrage sei durchaus vorhanden. Was jetzt in ihren Augen und denen von Markus Stiegler keine Überraschung ist. Denn wer will als Mädchen nicht ein Filmstar sein? Welchen Jungen würde Kameratechnik nicht irgendwie interessieren? Somit seien die Kinder schon einfacher zu bewegen, sich mit dem ja nicht leichten Thema offen zu beschäftigen. Praxis besser als jede Theorie Rollenwechsel ist außerdem einfach zu bewältigen. Jugendliche, die im Klassenverband gerne Mal das Sagen haben, können so sozusagen die Gegenseite am eigenen Körper erfahren. Das praktisch in einer Filmszene durchzuspielen sei deutlich wirksamer, als es einfach theoretisch durchzusprechen. Das ist die Erfahrung von Jennifer Kunstreich. Auch die Hauptdarstellerin auf dem Abensberger Schulhof - das gemobbte Mädchen - gehört laut Stiegler in der Realität eher zu den Wortführern. Übrigens: Die Geschichte hat Kunstreich nicht etwa vorgegeben. Sie habe sich in der gemeinsamen Arbeit entwickelt. Ein weiterer positiver Aspekt sei, dass Filmen schlichtweg Teamarbeit ist. Ein Mannschaftsgeist werde geweckt, bei dem eher am Rande stehende Kinder leichter von den anderen mitgenommen werden als in anderen Situationen. Mittlerweile wird an der nächsten Szene gedreht. Mehrere Mädchen stehen im Schulhof und unterhalten sich. Bei der Außenseiterin handle es sich ja um ein ganz hübsches Mädchen. Was auch den Jungs allmählich auffällt, nachdem sie ihr die Mütze vom Kopf gerissen haben. Die Geschichte könnte also gut ausgehen. Die Mittelschülerinnen und Mittelschüler aus Abensberg haben in den vergangenen Monaten auf alle Fälle so viel dazugelernt, dass bei ihnen diese Geschichten im wahren Leben in der Tat in Zukunft ein „Happy End” haben können.Copyright 14.07.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai - Rotary-Club spendet 
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Kelheim (xes). An verschiedenen Schulen im Landkreis bietet die Initiative Kai - Bildung & Kultur e. V. eine verlängerte Mittagsbetreuung mit Mittagessen an. Um Kinder von finanzschwachen Eltern nicht vom Essen auszuschließen, sprang der Rotary-Club Kelheim/Donau mit einer Spende ein. “Es ist uns allen wichtig, benachteiligte Kinder zu unterstützen”, sagte Rotary-Päsident Wolfgang Gural. Um diese Kosten langfristig zu decken, müsse man gemeinsam einen Ausweg aus der Misere suchen, so Gural. Foto: Schmidl

Kai - Elternbeiträge

Rotary-Club hilft Betreuungsverein Kai finanziell aus Kelheim. 2820 Euro hat der Rotary-Club Kelheim dem Betreuungsverein „Kai - Bildung & Kultur e.V.” übergeben. Und gleich damit ein Defizit aus, das in diesem Jahr aufgelaufen ist. Nicht alle Eltern seien in der Lage, den Kostenbeitrag für das Mittagessen aufzubringen, erklärte Elisabeth Faltermeier, Pädagogische Leiterin von „Kai . Bis 31. Dezember vergangenen Jahres sei der Fehlbetrag von einer Nachlassstiftung ausgeglichen worden. Der Stiftungsbetrag sei aber aufgebraucht. Weil es für die Betreuer der betroffenen Kinder unmöglich ist, diese vom Essen auszuschließen, sprang der Rotary-Club mit dem Betrag in die Bresche. „Es ist uns allen wichtig, vor allem benachteiligte Kinder zu unterstützen”, so Präsident Wolfgang Gural. Sicherlich sei es nicht im Sinne des Rotary-Clubs „Kai e.V.” auf lange Sicht die Ausfälle zu ersetzen. „Wir müssen alle gemeinsam nach anderen Lösungsmöglichkeiten aus der Misere suchen”, so Gural. Dem stimmte Rotary-Club Schatzmeister Norbert Rubner zu.(xes)Copyright 29.06.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai - Gewaltfreie Kommunikation im Klassenzimmer
Das Projekt gegen Gewalt trägt Früchte
Erfolg Fünft- und Siebtklässler der Mittelschule übten ein Schuljahr lang, Konflikte ohne Streit beizulegen. Die Pädagogen sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden. von Wolfgang Abeltshauser Abensberg.
Der Ton an der Mittelschule ist besser geworden. Nicht etwa, dass die Lehrer sich gegenüber den Schülern in der Vergangenheit in der Wortwahl vertan hätten. Nein - die Schüler untereinander benahmen sich nicht immer richtig. Mobbing kennen viele. Und auch heute ist nicht alles eitel Sonnenschein. Aber ein Projekt, das über weite Teile des Schuljahrs in zwei fünften und einer siebten Klasse gelaufen ist, hat Früchte getragen. Das berichteten jetzt die Protagonisten in einem ersten Resümee. Wie berichtet, hatte die Schule mehrere Klassen ausgewählt, bei denen die Pädagogen der Schule und von Kai Nachhofbedarf erkannt hatten. Schulsozialarbeiter Markus Stiegler berichtet von positiven Rückmeldungen von den Lehrern. „Die Klassen sind besser zusammengerückt.” Es gebe nicht mehr so viele Kleingruppen, wie es vor dem Start des Projekts war. Das sei etwa beim gemeinsamen Spielen deutlich zu sehen. Außerdem würden einzelne Schüler, die sich vor einigen Wochen noch leicht hätten provozieren lassen, jetzt einem Streit aus dem Weg gehen und sich stattdessen bei den Pädagogen Unterstützung holen. Jungs, die früher Streithälse waren, seien mittlerweile Freunde geworden. Hilfe von außen war gut Was ist geschehen? Mittelschule und Kai - verantwortlich für die Ganztagsbetreuung - holten sich externe Unterstützung an Bord. „Das ist oftmals hilfreich”, sagt dazu Schulleiter Wolfgang Brey. Konfliktberaterin Dunja Müller kam mit ihren Kollegen alle zwei Wochen in die betreffenden Klassen. Mit konkreten Übungen sollten die Schülerinnen und Schüler lernen, mit Konflikten umzugehen, ohne diese eskalieren zu lassen. Müller ließ sich beispielsweise Auseinandersetzungen, die so in der Klasse wirklich stattfanden, vorspielen. Danach arbeiteten die Kinder gemeinsam mit ihr an Wegen, wie eine solche Situation ohne Streit beigelegt werden kann. Wichtig dabei sei, sich über seine eigenen Gefühle im Klaren zu sein. Eine weitere Übung nennt sich „positive Psychologie”. Dabei saß immer ein Schüler oder eine Schülerin in der Mitte. Die anderen sollten positive Eigenschaften des jeweiligen Jugendlichen nennen. So etwas tue natürlich gut. Außerdem lerne man: Wenn mir nichts Positives einfällt, sage ich eben gar nichts. Und fange nicht etwa an, über die Person herzuziehen. Stiegler und Müller freut es besonders, dass Eltern das Angebot, an Schulungen teilzunehmen, durchaus angenommen haben. Auch Lehrer erhielten diese Art der Nachhilfe. Ein Lehrer lerne an der Uni eben vieles - Konfliktbewältigung nicht unbedingt. Der Sozialarbeiter berichtet, dass der Kontakt zu den Müttern und Vätern, die sich haben Tipps geben lassen, besser geworden ist. Und weil das Projekt an der Schule so gut geklappt hat, wollen sich Dunja Müller und ihre Kollegen nicht einfach so vom Hof machen. Angedacht ist eine offizielle Abschlussveranstaltung. Auch eine Übung für den Beruf Dabei sollen die Klassen eine Art Zertifikat bekommen, das zeigt, dass die Schüler wissen, dass Streit und Mobbing keine guten Dinge sind. Jugendliche, die sich besonders eingebracht haben, will Brey als Streitschlichter gewinnen. Müller betont, dass auch kommende Arbeitgeber etwas von diesem Engagement haben. Denn auch im Beruf gelte es, sich in eine Gemeinschaft einfügen zu können. Brey hat schon das nächste Projekt im Blick. Auch da werde es wieder darum gehen, Gewalt zu vermeiden. Gewonnen habe er dafür den Judo-Cheftrainer des TSV, Jürgen Öchsner. All das geht nicht ab, ohne dass Geld ausgegeben werden muss. Deshalb betonte Rektor Wolfgang Brey das Engagement des Elternbeirats. Der sei schnell vom Sinn des Projekts überzeugt gewesen und habe Mittel zur Verfügung gestellt.Copyright 27.06.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai Langquaid

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Kai Fußball
Abensberg holt sich den Kai-Kicker-Titel Mainburg. In Mainburg trugen die Kai-Kicker der Offenen Ganztagsschulen aus Abensberg, Langquaid, Siegenburg und Mainburg ihre interne Hallenkreismeisterschaft im Fußball aus. Abensberg konnte sich nach längerer Durststrecke im Finale mal wieder gegen Langquaid durchsetzten. Die Platzierungen: 1. Abensberg, 2. Langquaid, 3. Mainburg GTK, 4. Mainburg GTS, 5. Siegenburg. Das nächste Turnier findet im Juli in Langquaid statt.Copyright 04.05.2016 Mittelbayerische Zeitung

Kai Langquaid
„Wamp'npress” war dem Landrat neu
Projekt Sieben Kinder aus Langquaid fühlten dem Landrat in Sachen Mundart auf den Zahn. Da gab's so einiges, was diese noch nie gehört hatten und umgekehrt. Von Beate Weigert Kelheim. Ob er denn weiß, was ein „Fotz'nspangla” ist, will sein Gegenüber wissen. Ja, freilich, sagt Landrat Dr. Hubert Faltermeier und muss grinsen. Sein Sohn sei ja einer. Ein Zahnarzt, genauer gesagt ein Kieferorthopäde eben. Vor seinem Schreibtisch haben sich Viktoria, Toshe, Stefan, Tim, Florentina, Klaudia und Klodina in Stellung gebracht. Die sieben Schüler von der Offenen Ganztagsschule aus Langquaid haben einen Interviewtermin mit dem Landrat vereinbart. Zusammen mit Kai-Projektleiter Frank Lehmann und Monika Kaltner sind sie das Projekt „Mundart wertvoll”. Also waschechte Dialektforscher. Fürs Wörterbuch „Migra-Boarisch” Bis zum Ende des Schuljahrs erarbeiten die Zehn- bis 13-Jährigen ein Wörterbuch. Titel „Migra-Boarisch”. Mundart-Begriffe, die sie sammeln, werden darin ins Hochdeutsche, ins Englische und in ihre Muttersprachen übersetzt und wie im Wörterbuch aufgelistet. Denn die vier Mädchen und drei Buben, die herausfinden wollten, wie verbreitet die bairische Mundart in ihrem Heimatlandkreis überhaupt noch ist, sprechen selbst eigentlich keinen oder so gut wie keinen Dialekt. Viele der jungen Mundart-Forscher bzw. ihre Eltern haben Migrationshintergrund. Sie selbst bzw. ihre Eltern kommen etwa aus Polen, Kasachstan, Mazedonien, Rumänien, Kosovo oder Albanien. Und selbst Bayer Tim, dessen Mama aus Ingolstadt stammt, spricht im Alltag eher Hochdeutsch als Bairisch. Und der Landrat? Teils, teils, gibt der 66-Jährige zu. Viele Jahre arbeitete er fürs bayerische Innenministerium in München. Da habe er viele Termine außerhalb des Freistaats wahrgenommen und sich das Hochdeutsche angewöhnt. Auch daheim im Landkreis spricht er etwa mit den Kollegen im Landratsamt teils Dialekt, teils nicht. Es kommt halt immer drauf an, was der Gesprächspartner versteht. Faltermeier kann sich noch gut an seine eigene Schulzeit erinnern. „Ich weiß noch, wie ich im ersten Jahr am Gymnasium einmal eine Uhrzeit auf Bairisch sagte. Mein Lehrer hat mich daraufhin arg beschimpft”, berichtet Hubert Faltermeier den Langquaider Kindern. Früher sei es überhaupt so gewesen, dass die (angeblich) Gebildeten Hochdeutsch sprachen, während der Dialekt als „dörflerisch” galt. Im Dorf, nämlich in Weltenburg, ist Faltermeier mit seinem Bruder aufgewachsen. Heute wisse man, dass Dialekt nichts mit der Intelligenz zu tun. Dass sich die Schüler der Mundart annehmen wollen, findet der Landrat gut. Auch seine beiden Söhne verstehen Dialekt, aber wohl nicht ganz so gut wie der Papa. Ein Indiz, dass das Bairische, wohl immer seltener verstanden und gesprochen wird. Faltermeier fällt auch gleich eine Anekdote ein zu Zeiten als die Familie in Freising lebte und seine heute längst erwachsenen Kinder noch zur Schule gingen. Eines Tages kam ein Sohnemann nach Hause und lechzte nach Übersetzung. Der Busfahrer hatte ein anderes Kind als „Facke” betitelt, das seine „Dreckschädern” vor der Tür lassen solle. Die Übersetzung musste Faltermeier für die Langquaider Schüler ein zweites Mal mitliefern. Die zwölfjährige Klodina, die fürs Mikrofon halten zuständig ist und ganz vorne steht, schaut ihn fragend an. Die anderen blicken nicht wissender. Dass ein „Facke” ein Ferkel ist und „Dreckschädern” große Lehmklumpen an den Schuhen, das hätten die Sieben nun wirklich nicht erraten. Ihr Projekt könnte wohl auch „Bairisch als Fremdsprache” lauten. Am ehesten spricht Faltermeier wohl noch mit seiner Frau Dialekt oder wenn er mal „grantig” ist, dann lässt sich das in der Mundart besser ausdrücken, verrät er den Schülern. Was ihm konkret über die Lippen kommt, blieb aber sein Geheimnis. Nicht in „Drebonse”-Falle getappt Weil sie von verschiedenen Promis, die sie interviewen, darunter auch Langquaids Bürgermeister Herbert Blascheck oder den stellvertretenden Landrat Martin Neumeyer, immer auch neue Worte per Tonband und Videokamera festhalten wollen, holt Faltermeier seine vorbereitete Sammlung heraus. Was um Himmels willen ein „Bierfuizl” sein soll, wissen die Kinder nicht. Gut, könnte man denken, dann haben sie wenigstens nichts mit Alkohol am Hut. „Pappadeckl” haben sie auch noch nicht gehört. Obatzda, ja, das ist was zum Essen. Aber was genau, ist gar nicht so leicht zu erklären. Auf das in einem Atemzug ausgesprochenes „Drebonse” der Kinder fiel Faltermeier aber nicht herein. Es schreibt sich wohl eher: „D'Reh bon'se” (Die Rehe baden sich). Aber was ist eine „Wamp'npress”? Hm, nein, da musste der Landrat passen. Die Wamp'n - der dicke Bauch - war klar, aber eine Wamp'npress? Das ist keineswegs etwas in Richtung Korsett, sondern ein Akkordeon. Und ein „Funkentratzer”? Da musste der Landrat gänzlich passen. Na, ein Elektriker eben, so des Rätsels Lösung.Copyright 27.04.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai Spielmobil
Informationen aus erster Hand 

Am kommenden Sonntag dreht sich von 11 bis 18 Uhr in Siegenburg alles um die regionale Wirtschaft. 

lp. Eine wirklich tolle Mischung verspricht Stefanie Brixner, Projektmanagerin für Marketing und Wirtschaftsförderung. Der Markt Siegenburg und das Unternehmernetzwerk Siegenburg freuen sich über die Wiederauflage der Messe. Nicht nur Siegenburger Unternehmen nutzen das Angebot, sich hier vorzustellen. Auch in den Nachbargemeinden und darüber hinaus hat man erkannt, dass die Frühjahrsmesse in Siegenburg eine gute Möglichkeit ist, um sich zu präsentieren. Unter anderem Autohäuser nutzen diese Gelegenheit. Aber auch Firmen, die Produkte und Dienstleistungen rund um Garten und Haus anbieten, werden mit von der Partie sein. Die Kunden können sich zum Beispiel unverbindlich in Sachen Balkon, Photovoltaik oder auch Heizsysteme beraten lassen.

Auch darüber, wie man sein Eigenheim vor Einbruch schützt, kann man sich informieren. Schreinereien, ein Haustechnikbetrieb oder auch ein Malerfachbetrieb bieten am Sonntag ebenfalls Gelegenheit, sich ein Bild über deren Angebote zu machen. Neben diesen und vielen anderen Ausstellern haben sich die Organisatoren natürlich auch noch weitere Highlights einfallen lassen. Nicht nur Autofans wird zum Beispiel der eRuf, ein zum Elektroauto umgebauter Porsche 911 begeistern. Dass sich schnittiger Fahrspaß und E-Mobilität in Einklang bringen lassen, dafür ist der eRuf der beste Beweis.

Etwas Glück sollte man haben, um beim Gewinnspiel der Firma Schmal, die ebenfalls hier ausstellt, gewinnen zu können. Anlässlich seines zehnjährigen Jubiläums lockt der Betrieb mit tollen Preisen für die Gewinner. Ebenfalls den Tag nutzt die VHS, um ihr Kursprogramm in den zwei neuen Räumen vorzustellen. Und auch hier können die Gäste mit ein bisschen Glück die kostenlose Teilnahme an einem Kurs gewinnen. Kinder können basteln und zum Beispiel Aufkleber selbst herstellen, die sie dann mit nach Hause nehmen dürfen.

Noch mehr Spaß für Kinder verspricht auch der Spieleanhänger von Kai e. V. Der pädagogische Verein organisiert in Siegenburg die Mittags- und Ganztagsbetreuung. Am Sonntag wird Kai e. V. nicht nur seine Arbeit vorstellen, sondern eben auch Holzstelzen, Go-Karts, Slacklines, Springseile oder Federballspiele mit im Gepäck haben.

Spaß garantiert auch das Segwayfahren, das man am Sonntag ausprobieren kann. Eine Tret-Go-Kart-Strecke soll vor allem die kleinen Besucher auf Touren bringen.

Damit auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommt, bietet die Metzgerei Present ihre Gerichte an. Wenn es das Wetter zulässt, wird sich auch das eine oder andere Spargelmahl, freilich mit Siegenburger Stangen, darunter mischen. Kaffee und Kuchen als Nachspeise dürfen natürlich auch nicht fehlen und an der Proseccobar kann man einen Stopp für einen gemütlichen Plausch einlegen.



Kai   Shirts


Kai Siegenburg
ANGEBOT Siegenburger Unternehmer stellen sich am 17. April vor. Außerdem gibt es viele Aktionen und ein großes Rahmenprogramm - auch für die Kleinen. 
Mit von der Partie ist Kai. Der Verein ist ja seit September in Siegenburg für die Betreuung der Schülerinnen und Schüler nach dem Unterricht verantwortlich. Die Macher stellen sich vor - und bringen ihr Spielemobil mit. Da ist wiederum für die Kleinen so einiges drinnen. 
Auszug Artikel MZ 8.4.16


Kai Train
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Belegte Brötchen für die Bergermeier-Esel Train. Die „Kai-Kinder” aus Train wanderten in den Osterferien mit ihrer Betreuerin Rosi Ober zu den Eseln nach Mallmersdorf. Lorenz und Edeltraud Bergmeier zeigten den Kindern nicht nur Esel, auch den Papageien und den Hühnern wurde ein Besuch abgestattet. Highlight waren aber die Esel. Edeltraud Bergermeier holte eine Tüte mit Brotresten, die die Kinder an die Esel verfüttern durften. Luis belegte die Brotscheiben mit Gras und Blättern und feixte: „Schon sind es belegte Brötchen.” Lorenz Bergmeier meinte lachend „ja verwöhn sie mir nur recht, dann muss ich das ab morgen auch so machen oder du kommst täglich zum füttern vorbei!” Im Ferienprogramm war aber noch mehr geboten: Basteln, Spielplatzbesuche oder auch Kochen. Auf dem Heimweg von den Bergermeiers wurde spontan beschlossen, noch eine kleine Wanderung über das „Stockert” dranzuhängen. Finn übernahm die Führung, „schließlich kenn ich mich hier aus.” Zurück am Schulhof in Train wurde bei den Kastanien noch gespielt Auch in den Pfingstferien wird es eine Ferienbetreuung geben. Infos dazu unterwww.kai-ev.de oder der Tel. (0 94 41) 17 61 50.(dek)Copyright 08.04.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai Rohr
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Premiere für die Kinder Angebot In Rohr gibt es heuer erstmals eine Ferienbetreuung. Rohr. Der Markt Rohr bietet für dieses Jahr erstmals eine Ferienbetreuung für Schulkinder von der 1. Klasse bis einschließlich zwölf Jahren an. Die Betreuung soll auf Empfehlung des vorberatenden Ausschusses für Mensch und Kultur mit dem Verein Kai e.V., der bereits die Mittagsbetreuung an der Grundschule Rohr leistet, für die Sommerferien organisiert werden. Die Ferienbetreuung soll für maximal vier Wochen angeboten werden. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn angemeldete Kinder. Eltern, die eine Betreuung für ihr Kind benötigen, können sich ab sofort via Internet unter www.markt-rohr.de anmelden -unter dem Menüpunkt Bürgerservice. Den Kindern der Grundschule wurde bereits ein Anmeldeformular ausgehändigt. Mit dem Betreuungsangebot will der Markt berufstätige Eltern entlasten und einen Beitrag zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf leisten, erklärte Bürgermeister Rumpel. Das Angebot richtet sich an alle Eltern aus dem Hauptort und den Ortsteilen. Eltern, die für Ihr Kind eine Ferienbetreuung benötigen, werden gebeten, die Anmeldung bald vorzunehmen, damit die Veranstalter den Betreuungsbedarf planen können. (eav)Copyright 08.04.2016 Mittelbayerische Zeitung


Kai Train
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Kurzweil in den Schulferien mit „Kai” 

Train. Spaß und Spiel bietet der Verein „Kai - Bildung und Kultur”den Schulkindern in den Ferien an. Und zwar für alle Grundschüler ob aus Siegenburg, Train, Elsendorf und Wildenberg, ob „Kai-Kind” oder nicht - jedes kann in den Ferien nach Train in den Alten Pfarrsaal kommen. Allerdings muss eine Mindestzahl an Anmeldungen vorliegen, damit die Betreuung stattfinden kann. 

Die Pädagogische Leiterin Elisabeth Faltermeier verspricht: „Wir werden basteln, spielen, kleine Ausflüge unternehmen, vorlesen und natürlich mit den Ganztagskindern Mittag essen”. Dieses muss aus organisatorischen Gründen selbst mitgebracht werden. Für Kai-Kinder kostet die Vormittagswoche (8 bis 13 Uhr) 12 Euro, für nicht Kai-Kinder 18 Euro pro Woche. Die Ganztagsbetreuung (8 bis 16 Uhr) 20 Euro für Kai-Kinder, für nicht Kai-Kinder 28 Euro. „Sollte jemand vor 8 Uhr eine Betreuung benötigen, kann man gerne bei uns anfragen” so Faltermeier. Um Planen zu können bittet die Leiterin um Anmeldung bis 9. März. „Leider können wir erst ab 10 Kindern die Ferienbetreuung starten.” 

Informationen unter: www.kai-ev.de, Anmeldung unter der Telefonnummer: 09441-176150 oder in den jeweiligen Schulen. 


Kai Fotoprojekt für GS

TRAIN. Der Verein Kai e.V. hat erneut einen internen Wettbewerb für Fotos ausgeschrieben: Betreute Grundschulkinder aus dem gesamten Landkreis durften mit Kameras von Kai den Herbst und dessen Farben im Bild bannen. Das Ergebnis ist für Chef Robert Faltermeier klasse, wie er per Mail mitteilt. Mittelbayerische Zeitung: 11.02.2016

 

Kai  - Siegenburg
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Siegenburgs Schule geht der Platz aus 


Bildung Wegen der immer stärker gefragten Ganztagsbetreuung plädiert Dr. Johann Bergermeier auf einen Anbau an die Herzog-Albrecht-Schule in Siegenburg. 

von Wolfgang Abeltshauser 

Siegenburg. In den Augen von Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzendem Dr. Johann Bergermeier hat sich ausgezahlt, die Ganztagsbetreuung an der Siegenburger Schule neu zu organisieren. Deutlich mehr Kinder als zuvor nehmen das Angebot war. Für die Kommune heißt das jetzt aber: Das Gebäude muss erweitert werden. 

Baubeginn spätestens 2017 

In den kommenden Monaten soll an der Planung gefeilt werden. Spätestens 2017 sollen dann aber die Arbeiter anrücken. Für Dr. Johann Bergermeier ist das eines „der wichtigsten Projekte in den kommenden Jahren”. Immerhin gehe es dabei um „nicht weniger als um die Sicherung des Schulstandortes Siegenburg”, sagt der Schulverbandsvorsitzende. 

Bergermeier geht ins Detail: „Das Essen wird gut angenommen”, freut er sich. Doppelt so viele Kinder wie noch vor wenigen Jahren werden derzeit an der Schule verköstigt. Was aber bedeutet: „Die Küche ist zu klein geworden.” Außerdem sei sie technisch nicht auf dem neuesten Stand. Entstehen soll also eine richtiggehende Mensa für die Siegenburger Schule. Mit genug Platz für alle hungrigen Schüler. 

Außerdem werden derzeit die Kinder, die sich den ganzen Tag über in der Schule aufhalten, in normalen Klassenzimmern betreut. „Das ist nicht optimal”, beklagt es der Schulverbandsvorsitzende. An vielen Standorten - etwa in der Nachbarstadt Abensberg - sind dafür spezielle Räume gebaut worden. Auch in Neustadt war das ein Grund für die Erweiterung. 

Deshalb soll ein neuer Raum her, der ganz alleine für die Ganztagsbetreuung gedacht ist. Dazu zwei für die Busaufsicht. Bei diesem Raumprogramm inklusive Mensa haben sie die Siegenburger selbstverständlich mit dem Verein Kai abgesprochen, der mittlerweile die Ganztagsbetreuung organisiert. 

Damit wären aber immer noch nicht alle Wünsche erfüllt. Denn Bergermeier räumt ein, dass es auch ohne das Thema Ganztagsbetreuung eng wäre. „Die Schule ist am Anschlag”, drückt er es aus. Was grundsätzlich ja gut sei. Zeige es doch, dass die Schülerzahlen zufriedenstellend sind. Also stehen auf dem Wunschzettel, der er in den kommenden Tagen dem Planer in die Hand drückt, drei bis vier weitere Klassenzimmer. 

Es muss angebaut werden 

Klar ist, dass all das im Bestand nicht verwirklicht werden kann. Es muss angebaut werden. Dabei erhält der Planer freie Hand. Denn hierbei gibt es laut Bergermeier keinerlei Wünsche. Vorstellbar sei da einmal ein Anbau. Der Bürgermeister kann sich aber auch vorstellen, ein weiteres Stockwerk zu errichten. Wie viel das alles kosten wird, vermag Bergermeier noch nicht zu sahen. Denn das hänge selbstverständlich davon ab, für welche Bauvariante sich Planer - und später die Gemeinderäte - entscheiden. 

Und so wird in den kommenden Monaten in Siegenburg ein richtiggehendes Betreuungszentrum entstehen. Ganz ähnlich wie es in Abensberg in der Römerstraße mit Schulen, Ganztagsbetreuung Kindergarten und Kinderkrippe ist. Denn neben der Siegenburger Grund- und Mittelschule befindet sich ja auch der Kindergarten. 

2015....2015....2015....2015....2015

Kai Train Leseoma gesucht

   Kai Abensberg Gewaltfreie Kommunikation

Kai Langquaid Kinderkino 


Kai Siegenburg

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Schulverband weist die Kritik zurück 

zwist Die ehemalige Leiterin der Ganztagsbetreuung in Siegenburg, Renate Eisele, spricht von mangelnder Unterstützung. Es gibt aber auch eine andere Sichtweise. 

Siegenburg. Viel Lob erhielt in den vergangenen Wochen die seit September neu organisierte Ganztagsbetreuung an der Grund- und Mittelschule in Siegenburg. Sowohl Eltern, Lehrer als auch der Schulverband als Schulträger zeigen sich sehr zufrieden mit der Arbeit von Kai e. V. Allerdings schüttet jetzt Renate Eisele, bis Ende des vorigen Schuljahres Leiterin der Einrichtung, Wasser in den Wein. Ihre Kritik: Als sie am Ruder war, habe es keinerlei Unterstützung seitens der Siegenburger gegeben. Stattdessen habe sie die Kündigung erhalten. 

Sie wandte sich schriftlich an die MZ, nachdem sie in der Zeitung das Lob für Kai zu lesen bekam. „Als ehemalige Leitung der Ganztagsbetreuung möchte ich hiermit einiges klarstellen.” Sie habe keinerlei Unterstützung seitens der Schulleitung erhalten. Aber auch nicht vom Schulverband. Obwohl sie dringend darum gebeten habe. Jedoch: Gemeinsam mit einer Kollegin habe sie die Arbeit alleine erledigen müssen. 

Deutliche Kritik der Eltern 

Schulverbandsvorsitzender Dr. Johann Bergermeier bestätigte auf Nachfrage der MZ, dass es zwischen dem ehemaligen Schulleiter und Eisele mehrere Gespräche gegeben habe. Und auch er habe Unterredungen mit Eisele geführt. Er stellt die Sachlage aber etwas anders dar. So seien sehr wohl drei Kräfte eingestellt worden - in seiner Zeit als Schulverbandsvorsitzender. Allerdings habe sich die Situation nicht geändert. Denn Bergermeier berichtet von Kritik zum damaligen Zeitpunkt von Eltern, deren Kinder in die Ganztagesbetreuung gingen. „Die Hausaufgaben waren am Abend nicht gemacht”, ist von Bergermeier zu hören. 

Eisele sei auch konkret darauf angesprochen worden. Es gehe ja um die Qualität des Angebots. Getan habe sich jedoch nichts. Dann sei Bergermeier eben auf Kai zugegangen. Dessen Arbeit etwa in der Nachbarkommune Abensberg war den Siegenburgern selbstverständlich nicht verborgen geblieben. „Das war naheliegend”, beschreibt Bergermeier diesen Schritt. 

Nie eigene Ideen eingebracht 

Womöglich habe Eisele den Arbeitsaufwand unterschätzt. Auf alle Fälle sei es so: „Von ihr sind nie eigene Ideen gekommen.” Kein einziges Mal habe sie von sich aus Vorschläge gemacht, die Situation zu verbessern. So war die Ganztagsbetreuung nach Bergermeiers Worten früher auf Räume im gesamten Schulgebäude verstreut. Die Experten von Kai hätten dann vorgeschlagen, die Einrichtung in einem Trakt der Schule zusammen zufassen. Auf ihre Initiative hin sei ein Teil des Schulgeländes eingezäunt worden. Was die Voraussetzung dafür war, die Kinder während der Betreuungszeit auch im Freien spielen zu lassen. 

Eisele jedoch ist nach wie vor sehr enttäuscht: „Kurz vor Schuljahresende bekamen wir die Kündigung. Das war der Dank dafür, dass wir ständig nur das Beste für unsere Kinder wollten.” So stellt sie die Situation dar. (eab) 
 
Kai Abensberg

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Plätzchen backen steht auf dem Stundenplan 

Abensberg. Plätzchen backen zur Vorweihnachtszeit - das gibt es für die Abensberger Mittelschüler nicht nur am heimischen Herd, sondern auch in der Ganztagsbetreuung beim Kai e.V. 

Die Pädagogen nehmen sich Zeit, Plätzchen backen steht bei dem VErein in der Adventszeit auf dem Stundenplan. „Gerade das Plätzchen backen bietet eine gute Möglichkeit, sie mit der Küche vertrauter zu machen”, teilte Kai mit. Gemeinsam wird beispielsweise ein Mürbeteig vorbereitet, die Arbeitsfläche bemehlt und dann der Teig ausgerollt. Dann entstehen zahlreiche Plätzchen - Auswahl an Ausstechformen ist groß. Auch das Verzieren übernehmen die Kinder leidenschaftlich gern. Lange halten die Plätzchen dann aber nicht. Nachdem sie abgekühlt sind, genießen sie alle zusammen bei einer Tasse Kakao. 
 

Kai Projektarbeit - GFK - Schule ohne Gewalt 

Ein Programm soll helfen, Konflikte in Schulen gewaltfrei zu lösen. 
Abensberg. An vielen Schulen gibt es Probleme wie Mobbing oder Gewalt. Den Pädagogen von Kai e.V., die an vielen Schulen des Landkreises Kinder betreuen, ist das nicht entgangen. 

Deshalb wurde ein Programm auf die Beine gestellt, das helfen soll, dass es wieder menschlicher auf den Schulhöfen zugeht. Kai e. V. hat gemeinsam mit Konflikttrainerin Dunja Müller und der Mittelschule Abensberg ein bisher einzigartiges Projekt angestoßen. Regelmäßig werden ab Dezember alle 14 Tage Müller und eine Kollegin an die Schule kommen, und in zwei fünften und einer siebten Klasse Schulungen abhalten. 

Die Kinder und Jugendlichen sollen folgendes lernen: Wie es geht, seine eigenen Bedürfnisse zu formulieren, ohne sein Gegenüber zu beleidigen. 

Die verbale Gewalt macht den Pädagogen zu schaffen 

Projekt Kai e. V. will an der Mittelschule in Abensberg mit einem besonderen Unterricht dagegenhalten. In Rollenspielen wird gewaltfreie Kommunikation geübt. 

von Wolfgang Abeltshauser 

Abensberg. Der Ton auf den Schulhöfen wird schärfer. Den Pädagogen von Kai e.V., die an vielen Schulen des Landkreises Kinder betreuen, ist das nicht entgangen. Auch an der Mittelschule sei das so - aber nicht nur dort. Pädagogische Leiterin Elisabeth Faltermeier und ihr Mann Robert, der die Geschäfte des Vereins führt, berichten von Schulhofstreitereien mit Ausdrücken „ganz klar unter der Gürtellinie”. Es herrsche da ein Ton, den es so vor 20 oder 30 Jahren nicht gegeben habe. 

Außerdem gebe es an jedem Kai-Standort im Kreis im Jahr mehrere Fälle von schwerem Mobbing. Also Fälle von verbaler Gewalt oder Ausgrenzung von Schülerinnen und Schülern. Die Fachleute sind sich einig: Das dürfe man nicht so einfach laufen lassen. Dass mittlerweile schon an Grundschulen verschärfte Verweise notwendig seien, könne nicht hingenommen werden. So sagt es Robert Faltermeier. Deshalb gibt es jetzt an der Mittelschule für ausgewählte Klassen spezielle Schulungen. 

Hilfe von außen geholt 

Kai hat sich dafür professionelle Hilfe von außen geholt. Geholfen hat da Mitarbeiterin Elisabeth Geschka. Die hat seit längerem private Kontakte zu Dunja Müller. Die wiederum arbeitet seit Jahren als Konflikttrainerin. Sie hat auf diesem Gebiet sowohl Erfahrungen mit Erwachsenen als auch mit Jugendlichen und Kindern. In einem ersten Schritt machten die Kai-Pädagogen bei ihr eine Fortbildung. „Davon waren alle begeistert”, schwärmen die Faltermeiers. Auch interessierte Lehrer der Mittelschule haben sich schon Tipps und Handwerkszeug für Konfliktfälle von Müller geholt. 

Das war aber alles nur das Vorspiel: Kai hat gemeinsam mit Müller und der Mittelschule ein bisher einzigartiges Projekt angestoßen. Regelmäßig werden ab Dezember alle 14 Tage Müller und eine Kollegin an die Schule kommen, und in zwei fünften und einer siebten Klasse Schulungen abhalten. Wie vom stellvertretendem Schulleiter Siegmund Reithmair zu erfahren ist, handelt es sich dabei um Klassen, deren Klassenlehrer sich besonders für dieses Projekt begeistern konnten. Grundsätzlich stehe die Schulleitung voll hinter dem Projekt. 

Auch für Müller ist es durchaus Neuland. Bisher war sie gewohnt, ein oder zwei - im besten Falle drei - Schulungen mit Schülergruppen zu machen. Oftmals würden an den Einrichtungen schlichtweg die Finanzmittel für mehr nicht reichen. In Abensberg geht Kai da erst einmal in Vorleistung. Robert Faltermeier spricht von 10 000 Euro. Er mache das aus Überzeugung. 

Seine Bedürfnisse aussprechen 

Dafür gibt es also alle 14 Tage zwei Stunden besonderen Unterricht für die Schüler. Das geht bis zum Schuljahres Ende so. Die Kinder und Jugendlichen sollen - kurz gesagt - folgendes lernen: Wie es geht, seine eigenen Bedürfnisse zu formulieren, ohne sein Gegenüber zu beleidigen. Dass man die Wünsche anderer auch akzeptiert. Wie man seine eigene Wut in den Griff bekommt. Ganz wichtig sei dabei der Begriff Mitgefühl. 

Was hier theoretisch daherkommt, bekommen die Schüler praktisch beigebracht. „Ich halte ihnen keine Vorträge”, betont Müller. In Rollenspielen werden alltägliche Probleme abgehandelt. Der Beginn wird laut Müller sein, dass die Schüler eigene Erfahrungen beschreiben. Das könne beispielsweise sein, dass sich ein Mädchen von anderen ausgegrenzt fühlt. Das sollen dann wiederum andere in der Klasse nachspielen. Und alle zusammen das Ganze besprechen. Oftmals werde der Gruppe dabei schnell klar, wie schlecht es der Ausgegrenzten doch gehe und das nicht gut sei. Vorfälle dieser Art sind keine Fantasie. Das etwa ältere Schüler von jüngeren versuchen, Geld zu erpressen, komme konkret vor. 

Müller will zwar bestimmte Themen in allen drei teilnehmenden Klassen durchspielen. Grundsätzlich will sie aber zuhören und auf die konkreten Probleme der Jugendlichen eingehen. Das ist die eine Seite. Ganz bewusst sollen aber die Erwachsenen - also Lehrer, Pädagogen und Eltern - mit ins Boot. Ein Elternabend für interessierte Väter und Mütter war hier vor kurzem der Beginn. Müller will in den kommenden Monaten an Nachmittags- und Abendterminen für die Erwachsenen weitere Schulungen anbieten. Die Schulleitung war in Abensberg schnell von der Sache überzeugt. Das bestätigt Reithmair. Er sieht auch kein Problem im Stundenplan, pro Monat vier Unterrichtsstunden für das Projekt zu verwenden. Das könne relativ einfach etwa mit Klassenleiterstunden organisiert werden. Darüber musste nach seinen Worten auch nicht lange verhandelt werden. 

Es soll nur der Beginn sein 

Für Robert Faltermeier ist das nur der Beginn einer grundsätzlichen Entwicklung. Es soll nicht bei dem einem Projekt in diesem Schuljahr bleiben. Zwar ist jetzt an der Abensberger Mittelschule der Beginn gesetzt. Einer Einrichtung, deren Leiter Wolfgang Brey bekannt dafür ist, neue Wege mitzugehen. Allerdings ist Faltermeiers Ziel ganz klar gesteckt: An allen Standorten, an denen seine Organisation tätig ist, sollen Schulungen dieser Art in der Zukunft nachhaltig stattfinden. In seinen Augen soll ein Unterricht zum Thema Konflikte in der Schulfamilie grundsätzlich zu den Aufgaben von Schulen gehören. 

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Kai Rohr

Wer will eine Leseoma werden? 


Bildung Die Grundschule Rohr bietet seit dem neuen Schuljahr eine Ganztagsbetreuung an. Kai e.V. übernimmt die Regie. 

Rohr/Siegenburg. Seit diesem Schuljahr hat die Grundschule Rohr eine neue Mittags- und Nachmittagsbetreuung. Der Verein Kai e. V. übernimmt dafür die Regie. Der Träger, der nach dem Prinzip der trialen Schülerhilfe arbeitet (Eltern, Schüler und Lehrer ziehen zusammen an einem Strang), hat dafür mit Ingeborg Krojer und Lehramtsanwärter Christian Geisberger zwei erfahrene Angestellte mit ins Boot geholt. 

Feste Strukturen kennenlernen 

In Rohr werden jetzt über die ganze Woche verteilt 20 Kinder betreut. Angeboten wird eine Mittagsbetreuung von Montag bis Donnerstag von 11 bis 13.30 Uhr und eine verlängerte Mittagsbetreuung von Montag bis Freitag von 11 bis 16 Uhr. Die Kinder sollen in der Betreuung feste Strukturen kennenlernen. „Wir haben gemerkt, dass es den Kindern sehr tut es gut, wenn der Tagesablauf geregelt ist”, so Elisabeth Faltermeier, pädagogische Leiterin von Kai e. V. So steht nach der Schule steht Basteln und Spielen an, das gemeinsame Mittagessen um 12.45 Uhr stärkt den Gruppenzusammenhalt. Aufgaben wie Teller wegräumen oder den Tisch abwischen sensibilisieren die Kinder dazu, um Verantwortung zu übernehmen. 

Eigenverantwortung sollen sie auch in der anschließenden Hausaufgabenzeit ab 14 Uhr lernen. „Die Kinder bekommen zwar Hilfe, wenn sie sie brauchen, aber sie sollen lernen, selbstständig zu arbeiten”, so Faltermeier. Ab 15 Uhr werden den Schülern verschiedene Freizeitaktivitäten angeboten. Dafür darf die schuleigene Turnhalle genützt werden. 

Kai Siegenburg

Auszug Artikel Mittelbayerische Zeitung:

von Wolfgang Abeltshauser
Siegenburg. Die Leiterin der Siegenburger Grund- und Mittelschule Renate Heinrich-Köppl sprach bei der jüngsten Schulverbandsversammlung deutliche Worte: „Wir müssen schon schauen, dass wir den Anschluss nicht verlieren.” Nur ein attraktives Lehr- und Betreuungsangebot könne verhindern, dass Schülerinnen und Schüler in benachbarte Einrichtungen abwandern. Mit der mittlerweile sehr gelobten Ganztagsbetreuung ist ein Markstein gesetzt. Ein moderner Computerraum ist das nächste Projekt.
Als richtig habe sich die Entscheidung erwiesen, die Mittags- und Ganztagsbetreuung mit dem Anbieter Kai e. V. auf neue Beine zu stellen. „Das läuft sehr gut”, lobte die Schulleiterin. Ihr Stellvertreter Norbert Nadler berichtete von Eltern, die deutlich zum Ausdruck gebracht hätten, dass die jetzige Situation besser sei als die in der Vergangenheit. 


Start auch in Siegenburg 

Auch in Siegenburg startete Kai e. V. in diesem Schuljahr in die Ganztagsbetreuung. Hier werden rund 100 Schüler aus der Grund- und Mittelschule von sieben Mitarbeitern betreut. Der Verein Kai e. V. betreut landkreisweit mittlerweile rund 700 Kinder in Siegenburg, Rohr, Train, Elsendorf, Sandelzhausen, Mainburg, Langquaid und in Abensberg. Für Rohr wird im Übrigen noch eine Leseoma gesucht. Wer also Interesse hat, mit den Grundschulkindern einmal wöchentlich das Lesen zu trainieren, kann sich unter Telefon (0151) 70 33 69 22 melden. (lp) MZ 14.10.15

Wer, wie, was ........Kai in Siegenburg  


Kai ist ein gemeinnütziger eingetragener  freier Trägerverein für Bildung und Kultur. Kai e.V. organisiert Ganztagsbetreuungseinrichtungen auf der Grundlage der evaluierten Konzeption der Triale  Schülerhilfe.  Kai e.V. bietet offene Ganztagsschulen für GS, MS, RS und Gymnasien, verlängerte Mittagsbetreuung, Mittagsbetreuung, Soziale Arbeit an Schulen, Gebundene Ganztagsklassen, Schulbegleitung, Ferienbetreuung, ein Ferienprogramm und mobile Jugendbetreuung an.

Gegründet wurde der Verein 2001 von Robert und Elisabeth Faltermeier, die sich seit 15 Jahren mit Leib und Seele dafür einsetzen, das Ganztagsangebote an Schulen im Landkreis Kelheim nicht nur einfach anzubieten, sondern pädagogisch wertvoll sowie Kind- und Leistungsgerecht zu gestalten.

Innerhalb von nur zwei Monaten wurde das Projekt Siegenburg auf die Beine gestellt.
Kai e.V. betreut seit diesem Jahr Schüler in Siegenburg
Binnen kürzester Zeit hat sich der Verein im Markt angesiedelt. An der Herzog-Albrecht-Schule übernehmen die Mitglieder die neue Betreuung.
Unter neuer Flagge und mit Volldampf voraus, so könnte man das Motto an der Herzog-Albrecht-Schule seit diesem Jahr beschreiben. Dass es in der Vergangenheit das eine oder andere Problem gab, ist bekannt. Nicht Jammern sondern handeln ist die Devise der frischen Führungsriege um Rektorin Renate Heinrich-Köppl und Konrektor Norbert Nadler in enger Zusammenarbeit mit dem Markt Siegenburg. Ein besonderes Augenmerk lag auf der Neugestaltung der Mittags- und Nachmittagsbetreuung sowohl für die Grund- wie auch für die Mittelschule.
Um in diesem Jahr richtig durchstarten zu können, nahm der Markt beziehungsweise Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier bereits zum Ende des letzten Schuljahres Kontakt mit Kai, einem Verein für die professionelle Betreuung von Schulkindern aus Kelheim, auf.

Eine schnelle Handlungsbereitschaft aller Beteiligten und flotte Beschlüsse im Markt führt dazu, dass die Siegenburger Schule seit diesem Schuljahr in der glücklichen Lage ist, eine ausgereifte und pädagogisch wertvolle Mittags-, Nachmittags- und sogar eine Ferienbetreuung anbieten zu können. Das Mittagessen mit Planung, und Gestaltung wird auch in diesem Jahr wieder von Susi Bauer organisiert - sehr zur Freude der Kinder.

Schon beim Eintreten in die Räume der neuen Mittagsbetreuung fällt die ruhige und harmonische Atmosphäre auf. Kleine Grüppchen von Kindern spielen zusammen oder tummeln sich auf der Kuschelcouch. Bei den Jungs ist der Kickerkasten oder echtes Fußball im Garten angesagt. Es ist nach 15 Uhr. Die pädagogischen Leiter von Kai, Elisabeth Faltermeier und Markus Ammer, haben Zeit für ein Gespräch, denn die besonders betreuungsintensive Hausaufgabenzeit ist gerade vorüber. Beide wirken recht entspannt und das, obwohl sie zusammen mit sechs Betreuerinnen insgesamt 101 Schüler der Grund- und Hauptschule betreuen.
Auf die Frage, was die größte Herausforderung in der Anfangsphase ins Siegenburg war, antwortet Elisabeth Faltermeier: „Wir organisieren Betreuung und Beratungsangebote in Kelheim, Abensberg, Mainburg, Langquaid, Sandelzhausen, Elsendorf, Train, Saal an der Donau und ganz neu in Siegenburg und Rohr. Normalerweise machen wir immer zum Halbjahr eine Bedarfsermittlung. In Siegenburg musste alles ganz schnell und kurzfristig über die Sommerferien inklusive Personal organisiert werden.” Eine Mittagsbetreuung gab es bereits in den vergangenen Jahr, doch Kai hat einige Veränderungen vorgenommen. „Es fängt bei der Auswahl des Personals an. Harmonie, Teamfähigkeit, Freude an der Arbeit mit Kindern und ausreichend Betreuer sind oberstes Gebot. Kai folgt ganz klaren Strukturen und Abläufen”, erklärt Ammer. Innerhalb dieses festen Rahmens hätten die Kinder die Freiheit, sich schulisch und persönlich zu entfalten. „Dazu kommen eine wertvolle Gestaltung der Spielzeit und ein enger Erfahrungsaustausch mit Lehrern und Eltern.”

Elisabeth Faltermeier kann bereits auf 15 Jahre Erfahrung zurückgreifen. Deshalb schreckt sie die hohe Zahl der zu betreuenden Schüler nicht ab: „Wir teilen die Kinder in Altersgruppen ein und fördern die soziale Kompetenz der Kinder damit, dass sie sich gegenseitig helfen und unterstützen.”

Doch nicht nur für die Nachmittagsbetreuung, auch für die Freizeitgestaltung hat Kai noch einiges geplant. Entsprechend den Jahreszeiten werden gemeinsam kleine Veranstaltungen wie ein Faschingsfest organisiert. Es sollen aber auch verschiedene Arbeitsgruppen gebildet werden, in denen die Kids beispielsweise Bogen bauen, Handarbeiten, besondere Sportarten oder musische Gestaltung lernen können, erzählt Ammer.

 

Suche nach Kontakten


Bei der Gelegenheit bittet der pädagogische Leiter um die Unterstützung: „Es wäre toll, wenn es Vereine oder Menschen mit besonderen Fähigkeiten gibt, die sich daran beteiligen und sich bei uns melden wollen!” Die Unterstützer würden dabei nicht enttäuscht werden, ergänzt Faltermeier und berichtet aus ihrer langjährigen Erfahrung: „Wir haben in den anderen Einrichtungen ganz toll mit Lese-Omas und -Opas zusammengearbeitet, die in der Woche ein- bis zweimal ehrenamtlich zu uns kommen und Kinder helfen, besser zu lesen und rechnen.” Der Kontakt kann ganz einfach über Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!telefonisch unter der (09441)176150 hergestellt werden.

Die ersten Kinder spitzeln ins Zimmer und wollen Ammer für ein Fußballspiel im Garten begeistern. Erstaunlich ist die Harmonie und Zusammengehörigkeit in der Gruppe, die sich schon nach zwei Wochen eingestellt hat. Eines ist offensichtlich: Kai ist gut gestartet und macht damit nicht nur Kinder, Lehrer und Schulleitung sondern auch die Eltern zufrieden, die ihre Kinder gut behütet wissen.  (Auszug Presseartikel MZ 13.10.15)

Kai Langquaid

Willkommensfest und Wahlen in der Schule 
Langquaid. An der Grund- und Mittelschule Langquaid finden am Montag um 19 Uhr in allen Klassen Elternsprecherwahlen statt. Im Anschluss laden die Lehrkräfte die Erziehungsberechtigten zum Infoabend ein. Ab 20.30 Uhr formieren sich die Elternbeiräte in den Lehrerzimmern. Vor dem Elternabend bietet die Offene Ganztagsschule von Kai e.V. ein Willkommensfest zum Schuljahresanfang. Alle Mittelschüler und deren Eltern sind eingeladen, um das leicht geänderte Konzept, das Personal und sich besser kennenzulernen. Dabei wird auch das Programm bis Dezember vorgestellt und erläutert. Je nach Witterung treffen sich die Interessierten bei einem Imbiss in der Aula oder auf dem Pausenhof der Mittelschule. Das Fest beginnt um 17.30 Uhr und endet gegen 19 Uhr. 

Kai Freizeit

Der dritte Abensberger Kids-Cup im Klettern 


Boldern Wettkampf des TSV in Zusammenarbeit mit Kai e.V. steigt am 4. Oktober in der Kletterhalle der Mittelschule 

ABENSBERG. Eine dritte Auflage erlebt am 4. Oktober der Kletterwettkampf des TSV Abensberg, der von Kai e.V. gefördert wird. Offiziell nennt sich die Veranstaltung „Kids-Cup vol. 3.0” und er hat folgendes Programm: Start ist am 4. Oktober zum Herbstmarkt um 8.30 Uhr mit der Registration der Bambini-Kinder im Alter von vier bis neun Jahren. Um 9.45 Uhr schließt sich die Begrüßung mit Informationen zum Ablauf des Wettkampfs an. Um 10 Uhr starten die Bambinis, ab 12 Uhr dürfen sich die Kinder und Jugendlichen im Alter von zehn bis 16 Jahren registrieren. Von 12.45 bis 13 Uhr haben die Veranstalter die Siegerehrung der Bambinis terminiert, ab 13 Uhr steigt die Qualifikation der Älteren. Deren Finale schließt sich um 16 Uhr an und um etwa 18.30 Uhr werden hier die Sieger geehrt. Teilnehmen können nach Angaben der Veranstalter alle Kinder und Jugendlichen, die Spaß an Bewegung haben im Alter von vier bis 16 Jahren. Eine Anmeldung dazu ist ab sofort unter der E-Mail-Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! möglich. Die Startgebühr beträgt 15 Euro inklusive Lunchpaket und Wettkampf-T-Shirt. Anmeldeschluss ist der Donnerstag, 1.Oktober, Nachmeldungen sind am Wettkampftag gegen einen Aufpreis von fünf Euro möglich. Den Wettkampf leitet Stefan Mrozinski, Routensetzer ist Daniel Harnest.(dt) 

Kinder sind fleißig geklettert Dritter Kids-Cup war ein voller Erfolg. 

Die Ergebnisse lauteten: 
Mädchen Jahrgang 2009 bis 2011: 1. Platz Carla Lingelbach, 2. Mira Stronz; Jungen Jahrgang 2009-2011: 1. Manuel Adamczyk, 2. Jonas Wagner, 3. Simon Roithmeier; Mädchen Jahrgang 2006 bis 2008: 1. Sophie Pfeiffer, 2. Tamina Dobmeier, 3. Lea Langenberg; Jungen Jahrgang 2006-2008; 1. Simon Adamczyk, 2. Vitus Englerth, 3. Johannes Roithmeier; Mädchen Jahrgang 2003 bis 2005: 1. Lucia Kühnelt, 2. Sonja Karl; 3. Eva Maria Polz; Jungen Jahrgang 2003 bis 2005: 1. Christoph Wittmann, 2. Paul Brunner, 3. Moritz Faltermeier; Mädchen Jahrgang 2001 bis 2002: 1. Lisa Hofmann, 2. Katharina Walter, 3. Leonie Dobmeier; Jungen Jahrgang 2001 bis 2002: 1. Tobias Walter, 2. Aron Rauscher, 3. Erec Seebauer; Mädchen Jahrgang 1999 bis 2000: 1. Anne Kühnelt; Jungen Jahrgang 1999 bis 2000: 1. Nico Mühlhäuser; 2. Platz Philipp Brunner, 3. Philipp Meyer. 


Kai Ferienbetreuung

Konzept:Die Gemeinden Wildenberg, Train, Siegenburg und Elsendorf arbeiten an einem gemeinsamen Konzept für die Ferienbetreuung von Schulkindern ab dem kommenden Schuljahr. Bedarfserhebungen hierfür müssen noch durchgeführt werden. Organisator wird der Verein Kai werden. Der Verein hat schon eine über 15-jährige Erfahrung in der Ganztagsbetreuung von Schulkindern. Betreuung: Für die Sommerferien können 2015 im Bedarfsfall Kinder aus dem Gemeindegebiet Wildenberg bei Kai für eine Betreuung angemeldet werden. Diese findet zwischen 7.30 Uhr und 16.30 Uhr im Jugendzentrum „Gleis 1”, Bad Gögginger Weg 12 in Abensberg statt. Info und Anmeldung unter www.kai-ev.de, Tel.(0 94 41) 17 61 50 oder (0 94 43) 70 02 70. (drp) 


Kai Spieleanhänger

Beim Sommerfest konnten sich Kinder austoben 

Mitterfecking. Am Samstag fand im Kindergarten „Zwergerlhaus” in Mitterfecking ein Sommerfest statt. Der liebevoll geschmückte Garten lud nicht nur die Kindergarten-Familien, sondern auch „Ehemalige” und „Zukünftige” zum gemütlichen Beisammensein ein. Zur Stärkung für das abwechslungsreiche Spieleangebot wurden die Gäste mit einer deftigen Brotzeit sowie selbst gebackenen Leckereien verwöhnt. Währenddessen konnten sich die Kinder bei vielfältigen Attraktionen austoben. Im Spieleanhänger des Bildungs- und Kulturvereins Kai fanden sie dazu ein buntes und anregendes Angebot.

Kai Train

Schulverband Train plant ab Herbst eine Ferienbetreuung 


Freizeit Vorsitzender Gerhard Zeitler hat deshalb bereits Kontakt zu Kai e. V. aufgenommen. Nachdem Eltern mit diesem Wunsch an ihn herangetreten sind. 

von Wolfgang abeltshauer 

Train/Siegenburg. Die Betreuung der Schulkinder aus dem Bereich der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg (VG) wird noch intensiver. VG-Vorsitzender Gerhard Zeitler berichtete in der Schulverbandsversammlung Train, dessen Vorsitzender er auch ist: Kai e. V. soll eine Ferienbetreuung für die Schulstandorte Train, Siegenburg, Wildenberg und Elsendorf organisieren. Start könnte bereits in den Herbstferien des kommenden Schuljahres sein. 

Immer wieder sei er in der Vergangenheit von Eltern darauf angesprochen worden. Anscheinend gebe es Bedarf, Kinder und Jugendliche auch während der Ferienzeit zu betreuen. Deshalb habe er sich bereits mit den Machern von Kai e. V. Zusammengesetzt. Sie organisieren unter anderem die Mittagsbetreuung der Trainer Schule und der im Nachbarort Elsendorf. Deshalb soll auch dieser Standort miteinbezogen werden. Ab September sind die Fachkräfte des Vereins überdies für die Ganztagsbetreuung in Siegenburg zuständig. 

Bürgermeister sind dafür 

Im Gremium gab es dazu keinen Widerspruch. Der Siegenburger Bürgermeister Dr. Johann Bergermeier unterstützte Zeitler in seinem Vorhaben: „Das ist eine gute Idee.” Auch im Siegenburger Schulverband sei diese Frage schon diskutiert worden. Laut Zeitler habe die Wildenberger Bürgermeisterin Marion Schwenzl in einem gemeinsamen Gespräch bereits ihre Zustimmung signalisiert. 

In den kommenden Wochen werden nach Zeitlers Worten Fragebögen an die Eltern der Schüler verteilt. Um den konkreten Bedarf zu ermitteln. Erst danach könne über Details gesprochen werden. Bei entsprechendem Zuspruch könne sich Zeitler beispielsweise zwei Feriengruppen - eine in Train und eine in Siegenburg - vorstellen. Bergermeier hatte angesprochen, sofern es möglich sei, die Siegenburger Kinder auch in Siegenburg zu betreuen. 

Für die Trainer Schule ist das Angebot ein weiterer Schritt in eine positive Zukunft. Die ist mit den im vergangenen Herbst beendeten Sanierungs- und Erweiterungsarbeiten laut Schulleiterin Ingrid König auf alle Fälle eingeläutet. „Wir haben da ein Paradies”, stellte die Lehrerin fest. Sowohl Lehrer als auch Schüler würden sich in den neuen, hellen Räumen sehr wohlfühlen. Sie habe auch schon von Kollegen von anderen Schulen Anerkennung erfahren. 

Kai Ganztagsbetreuung

Kai-Kinder sahnen ab 

Wettbewerb Fotosafari im Rahmen der Ganztagsbetreuung war preiswürdig. 

Abensberg/Landshut. Ein Kinderfotopreis, der schon zum wiederholten Male vom Bezirksjugendring ausgerufen wurde, animierte Kinder aus ganz Niederbayern zum Mitmachen - darunter auch die Kinder der Kai e.V. Ganztagsbetreuung aus Mainburg, Sandelzhausen, Train, Elsendorf und Abensberg. Nun war Preisverleihung in der alten Kaserne in Landshut - ein spannender Tag für die Kinder. 

Wochenlang hatten sie, unterstützt von den Betreuern, Impressionen zum Thema „Was ist denn hier los?” gesucht und fleißig geknipst. Zuvor gab es eine Einführung: Wie wähle ich ein Motiv aus, mit welcher Perspektive kann ich es am besten in Szene setzen, wie kann ich mit Lichteinfall das Ganze stimmungsvoller gestalten? Wer darf überhaupt auf das Foto und wie bezeichne ich mein Kunstwerk dann? Die Kinder wählten die besten Bilder anschließend am Computer aus und gaben ihrem Werk einen aussagekräftigen Titel, mit dem es zur Jury ging. 

Die hatte keine leichte Aufgabe: Zwei Kinder und drei Erwachsene - darunter Künstler und Fotografen - begutachteten 300 Fotos und entschieden sich schließlich für die besten in den Altersgruppen vier bis sechs, sieben bis neun und zehn bis zwölf. Die jeweiligen Gewinner aus den drei Alterskategorien durften sich über eine Kamera, einen Drucker oder ein Buch über das Fotografieren freuen. 

Dementsprechend nervös waren die 25 Knirpse von Kai e.V., die zur Preisverleihung anreisten. Ein Sieben-Stationen-Parcours sorgte für Kurzweil. Wer ihn meisterte, durfte zusätzlich an einer Verlosung teilnehmen. Dann endlich, nach bangem Warten, teilte die Jury das Ergebnis mit: Felizitas Köneke von Kai e.V. Mainburg gewann in der Altersgruppe zehn bis zwölf einen Drucker, Eric Eichhorn, ebenfalls aus Mainburg, gewann in der gleichen Altersgruppe den dritten Preis und durfte ein Buch über Fotografie mit nach Hause nehmen. Wiktoria Dumitrak, die die Kai-Einrichtung in Elsendorf besucht, gewann die Parcours-Verlosung. 

Kai Siegenburg

Siegenburg geht neuen Weg bei der Ganztagsbetreuung 

Entscheidung Ab kommendem Schuljahr wird Kai e. V. die Grund- und Mittelschüler außerhalb der Unterrichtszeiten unter seine Fittiche nehmen. 

von Wolfgang Abeltshauser 

Siegenburg. Der Siegenburger Schulverband begibt sich auf neue Wege. Das Gremium beschloss in nichtöffentlicher Sitzung, dass ab kommendem Schuljahr die Mittags- und Ganztagsbetreuung von Kai e.V. übernommen wird. So ist es vom Bürgermeister und Verbandsvorsitzendem Dr. Johann Bergermeier zu erfahren. 

Der Haushalt wird aufgestockt 

Die Weichen dafür hatten die Gremiumsmitglieder bereits in der öffentlichen Sitzung gestellt. Und den Haushalt um rund 50 000 Euro im Vergleich zum Vorjahr aufgestockt. Er ist heuer insgesamt gut 670 000 Euro schwer. Die Verbandsversammlung verabschiedete das Zahlenwerk ohne große Debatte und ohne Gegenstimme. 

Bisher wurde das Betreuungsangebot außerhalb der Unterrichtszeiten vom Schulverband selbst organisiert. Bergermeier räumt im Gespräch mit unserer Zeitung ein, dass es in der jüngeren Vergangenheit Kritik von Eltern an der Qualität des Angebots gegeben habe. Konkret seien immer wieder Kinder nach Hause gekommen, die ihre Hausaufgaben noch nicht erledigt hatten. Als klar war, die Betreuung an einen externen Träger geben zu wollen, fiel laut Bergermeier der Blick rasch auf Kai. Die Organisation ist im Landkreis mittlerweile für zahlreiche Angebote dieser Art bekannt. Vertreter von Kai stellten in nichtöffentlicher Sitzung ihr Konzept vor. Sie überzeugten das Gremium. 

Für Bergermeier ist der Schritt auch ein klares Zeichen für eine positive Zukunft der Siegenburger Grund- und Mittelschule. Die kündigt sich auch anderweitig an. Jahrelang gab es einen Rückgang von Schülerinnen und Schülern - vor allem im Bereich der Mittelschule. Bei der Vorstellung des Haushaltes betonte Siegenburgs stellvertretender Kämmerer Patrick Scheck, dass dies in diesem Schuljahr anders ist. „Es sind 19 Schülerinnen und Schüler mehr.” 

Erstmals seit 2009 gibt es ein Plus an Schülern. Was aber seinen konkreten Grund hat: Seit diesem Jahr besuchen 28 Mittelschüler aus Rohr die Einrichtung. Bekanntlich existiert im Nachbarort nur noch eine Grundschule. So dass auch in Zukunft die Rohrer mithelfen werden, die Schülerzahl in Siegenburg stabil zu halten. Die pro Schüler zu zahlende Verbandsumlage sinkt auch deshalb ein wenig für die beteiligten Kommunen Siegenburg, Train, Kirchdorf, Wildenberg und Rohr: Sie beträgt 1618 Euro - fällt also 21 Euro geringer aus als im Vorjahr. 

 Kai Abensberg

Mit Kai e.V. unterwegs 

Tripp  Schüler auf der Rosenburg. 

Riedenburg. 64 Grundschüler der Offenen Ganztagsschule Abensberg hatten am Mittwoch ein ganz besonderes Erlebnis. Mit ihren acht Betreuerinnen ging es nach Riedenburg auf die Rosenburg. Wer besonders tapfer war, konnte vom Parkplatz in der Ortsmitte hinauflaufen. Dort besuchten sie die Greifvogelschau. Anschließend konnten die Kinder die Tiere aus der Nähe sehen. Dabei waren sie besonders beeindruckt von der Eule, die ihren Kopf um 270 Grad drehen konnte. Für die Kinder war der Besuch überaus lohnend, zumal sie selbst nur den Eintritt zahlen mussten, die Kosten für die Busfahrt übernahm der Verein Kai. 

Kai Fußball

Langquaid holt sich den Kai e. V.-Pokal 

Spass Beim Fußballturnier der Ganztagsschulen besiegt Langquaid die Abensberger Gastgeber im Finale mit 6:3. 

Abensberg. Auch in diesem Jahr richtete Kai Bildung und Kultur e.V. das alljährliche Kreisfußballturnier der Kai e.V.-Ganztagsschulen der 5 bis 10 Jahrgangsstufen aus. Auf dem Platz des Abensberger Jugendzentrums Gleis 1 trafen Schülerinnen und Schüler aus allen Einrichtungen des Landkreises im sportlichen Wettstreit aufeinander. Alle wollten sie den begehrten Wanderpokal erobern. 

Im K.-o.-System, wer verliert fliegt raus, ging es gegeneinander und am Ende standen, wie schon im vergangenen Jahr, die Gastgeber aus Abensberg und die Gäste aus Langquaid im Finale. Mit 6:3 Toren entführten die Gäste letztlich den Siegespokal aus der Babonenstadt. Der dritte Platz ging an Mainburg. Der beste Torschütze des Turniers stammte allerdings aus Abensberg. Mitfünf Treffern sicherte sich Kushtrim Gashi seinen persönlichen Pokal sichern. 

Die Temperaturen auf dem Platz hinter dem Abensberger Jugendzentrum erreichten gut vierzig Grad. Vorausschauend hatten die Kai-Mitarbeiter von Gleis 1, Anja Datzer und Stephan Kern, einen Pool aufgebaut, in dem die erhitzten Spieler sich ihre verdiente Abkühlung holen konnten. 

Das Turnier in Abensberg hat sich auch in diesem Jahr wieder als ein sportlicher Höhepunkt unter den Betreuungsangeboten bei Kai e.V. erwiesen. Auch im kommenden Jahr werden die Teams deshalb wieder aufeinandertreffen. 

Kai Langquaid

Selbstbehauptungskurs an der Mittelschule Langquaid

Am Samstag, 16. Mai, wird in der Zeit von 10 bis 14 Uhr in der Schulsporthalle Langquaid ein Selbstbehauptungskurs durchgeführt. Die Teilnehmer sollen sich jedoch bereits um 9.45 Uhr dort einfinden. Die Organisation liegt in den Händen von Kai e. V. und das Angebot richtet sich an Mädchen und Jungen der 5. bis 8. Jahrgangsstufe aller Schularten. Das Programm der Kampfsportschule Hemau unter Leitung von Andreas Reitzner sieht die drei praktischen Blöcke Techniken, Fallschule und Selbstverteidigung vor. Für Kurs und Verpflegung ist ein Unkostenbeitrag von 5 Euro zu leisten. Insgesamt stehen 15 Plätze für Teilnehmer aus dem Langquaider Raum bereit. Information und Anmeldung bei den Kai-Verantwortlichen unter (0175) 9860240 oder (09441) 176150.


Kai im Internet
 

Kai e.V. hat eine neue Homepage 

Internet Der Web-Auftritt des Betreuungsvereins bietet Überblick über die Projekte. 

Von Philipp Froschhammer 

Abensberg. Sowohl der Vater als auch die Mutter arbeiten ganztags. Ein Babysitter, der das Jahr hinweg wochentags die Kinder betreut, ist schwer zu finden. Dieses Familienbild ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Aus diesem Grund hat sich über die letzten Jahre hinweg das Angebot einer Ganztagsschule in Deutschland bewährt. Einer der Vorreiter im Bereich Kinderbetreuung im Landkreis Kelheim ist der Verein Kai. Seit 2001 engagiert sich der Leiter der Organisation, Robert Faltermeier, um ganztägige Betreuungsangebote im Landkreis zu etablieren. Jetzt startet der Verein mit einer neuen Homepage in das digitale Zeitalter. „Interessierte Eltern sollen einen Überblick über unsere Angebote bekommen. Wir arbeiten an so vielen Projekten, da ist es wichtig, diese für alle Interessierten im Internet darzustellen”, sagt Faltermeier. 

Weit mehr als nur Ganztagsschulen 

Die Kernkompetenzen von Kai liegen bei der offenen Ganztagsschule. Mit dem Projekt hat der Verein vor 14 Jahren an der Grundschule Abensberg begonnen. Nach dem Unterricht beaufsichtigen dort Pädagogen die Schüler. Neben der klassischen Nachmittagsbetreuung und Unterstützung bei den Hausaufgaben bietet der Verein Freizeitangebote, wie verschiedene Sportarten oder gemeinsame Spiele, an. Über die Jahre hinweg hat sich Kaie.V. weiterentwickelt. Neue offene Ganztagsschulen wie in der Mittelschule Langquaid, der Mittelschule Abensberg oder in der Mittelschule Mainburg wurden eingerichtet. Zudem kümmert sich der Verein mittlerweile um die Mittagsverpflegung an diesen Schulen. „Täglich versorgen wir über 500 Kinder mit Essen”, erklärt Faltermeier. 

Doch nicht nur Betreuung in der Gruppe, sondern auch individuelle Beratung wird den Schülern angeboten. Seit Kurzem kümmert sich zum Beispiel eine speziell geschulte Pädagogin um Kinder mit Rechenschwäche. „Das ist ein Thema, das nicht nur das betroffene Kind, sondern oft die ganze Familie belastet. Deshalb können die Eltern über die Kontaktdaten auf der Homepage Termine mit der Spezialistin ausmachen”, sagt Faltermeier. Auch bei anderen Problemen oder Themen wie der Inklusion können sich die Eltern an den Verein wenden. Psychologen und Pädagogen verschiedener Fachbereichen stehen dafür zur Verfügung. 

Teilnahme für alle Kinder möglich 

Neben der Beratung der Kinder und Eltern in schulischen Belangen bietet der Verein auch eine Vielzahl an außerschulischen Aktivitäten in der Ferienzeit an. Sie veranstalten Tagesfahrten, organisieren Lern-Camps oder laden Tänzer, Dokumentarfilmer, Jongleure und viele andere Dozenten ein, Workshops abzuhalten. „Wir versuchen allen Kindern, die Freude an den verschiedenen Projekten zeigen, eine Teilnahme zu ermöglichen. Beispielsweise haben wir einmal einer Familie mit fünf Kindern, die aus finanziellen Gründen nicht mitmachen konnten, die Fahrt bezahlt”, sagt Faltermeier. 

Auf der neuen Homepage finden sich sämtliche Kontaktdaten für alle Projekte und Angebote, die im Portfolio des Kai e.V. enthalten sind. In sechs Überpunkten, die nochmals detailliert gegliedert sind, ist die Seite unterteilt. Egal ob die Eltern Interesse an der offenen Ganztagsschule haben oder eine Hüpfburg für einen Kindergeburtstag ausleihen möchten, auf der Homepage des Kai e.V. sind alle wichtigen Daten über den Verein enthalten.

Kai Fortbildungen

Da blieb keiner auf dem Stuhl 

Fortbildung Pädagogen von Kai lernten von Rodscha und Tom. 

Abensberg. Rodscha und Tom sind vor allem Eltern mit Kindern schon bestens für ihre mitreißenden Konzerte bekannt, bei denen keiner lange auf den Stühlen bleibt. Dass die beiden ihr Können auch gerne weitergeben, dürfte der breiteren Bevölkerung noch nicht so geläufig sein. 

Dabei haben die beiden sogar schon einen Lehrauftrag an der LMU München ergattert, wo sie Studentinnen und Studenten beibringen, wie man mit Mitmachliedern Kinder motivieren kann. Vor kurzem gaben sie dieses Wissen an die Mitarbeiter von Kai e.V. in Abensberg weiter. 

Und auch da blieb niemand lange auf den Stühlen hocken. Vier Stunden lang brachten sie den Angestellten der verschiedenen Kai-Einrichtungen bei, wie man Kinder am besten mitreißt. Im Gepäck hatten die beiden Vollblutmusiker jede Menge Kinderlieder-CDs von deutschen Kinderliederschreibern, ihre eigene CD „Affen tanzen”, viele andere Mitmachlieder und natürlich ihr Equipment. 

Die Pädagogen, die anfangs noch brav im Stuhlkreis zusammensaßen, wurden langsam an die Lieder herangeführt. Tom zeigte die Bewegungen und zum Gitarrensound von Rodscha saß dann schon keiner mehr. 

Nach vier Stunden hatten die Pädagogen zehn neue Mitmachlieder im Repertoire und waren noch bestens gelaunt. Für die Angestellten war es eine gute Anregung, um die alltägliche pädagogische Praxis noch abwechslungsreicher zu gestalten und Kinder mit anderen Lernformen Inhalte näherzubringen. Denn durch die Kombination Musik und Bewegung verankern sich Inhalte besser im Gehirn. Kleine Kinder können so sogar besser Sprache erwerben. 

Um das Gelernte auch nachschlagen zu können, erhielten die Pädagogen umfangreiches Infomaterial mit den einzelnen Liedern, Noten, Text, Bewegungsabläufen und alternativen Anregungen. 

„Es war eine wirklich gelungene Fortbildung, alle gingen motiviert nach Hause”, freute sich Elisabeth Faltermeier, die pädagogische Leiterin von Kai. Und sie ist sicher, dass es demnächst bei den verschiedenen Einrichtungen von Kai noch beschwingter zugehen wird.(lp) 

Rodscha, der Lehrer 

Kinder Der Musiker Tom Palme hat die Mittagsbetreuer fit gemacht. 

Abensberg. So gut wie jedes Kind im Landkreis Kelheim kennt die Musiker Rodscha aus Kambodscha und Tom Palme. Sie sorgten schon auf vielen Festen für sprichwörtlich mitreißende Konzerte. Was viele nicht wissen, ist das Rodscha und Tom auch als „Lehrer” unterwegs sind. So bringen sie etwa Studenten an der Uni in München, die später mal als Lehrer arbeiten wollen, wie man Kinder mit Mitmachliedern motivieren kann. Vor kurzem gaben die beiden ihr Wissen auch in Abensberg weiter - an die Mitarbeiter von Kai e.V.. Die kümmern sich etwa um die Mittagsbetreuung an der Schule. Wenn wundert's: Auch die „erwachsenen” Schüler blieben bei diesen beiden Lehrern nicht lange ruhig auf den Stühlen sitzen. Denn im Gepäck hatten Rodscha und Tom viele ihrer Kinder-Lieder. Und die funktionieren auch bei den Großen!