Fachberatung - Inklusion



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ABENSBERG. Die Aventinus GS besuchen zur Zeit 304 Kinder aus dem Stadtgebiet Abensberg und dem Schulverband Biburg verteilt auf zwölf Klassen. Zudem sind noch zwei Partnerklassen mit 26 Kindern im Haus, also gesamt 330 Kinder. Für das im September beginnende Schuljahr werden 355 Kinder gezählt. 

Im Schuljahr 2010/11 wurde die Schule Pilotschule für das Profil „Inklusion”. Bei einem Festakt in München im Schuljahr 2012 wurde die Schule offiziell dazu auserkoren, als einzige Schule im Landkreis. Das Profil Inklusion bedeutet, dass an der Schule Kinder mit „sonderpädagogischem Förderbedarf” gemeinsam mit anderen Kindern beschult werden. Im abgeschlossenen Schuljahr waren es 36 Schüler und Schülerinnen mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus den Bereichen Lernen, Sehen, Hören, emotional-sozialer Entwicklung, Motorik und geistiger Entwicklung, die betreut wurden, also Kinder, die besondere Schwierigkeiten im Lernen, Hören, Sehen, mit dem Bewegungsapparat, im Verhalten aber auch insgesamt in der geistigen Entwicklung haben. Zudem ist es bei einzelnen Kindern notwendig, dass ein Schulbegleiter das Kind während des Unterrichts unterstützt. 

Die Aventinus Grundschule ist Gastschule, das heißt, man nimmt Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf aus dem gesamten Landkreis auf. Zudem befinden sich an de Schule noch zwei Partnerklassen aus dem Förderschulbereich, die mit unseren Regelklassen kooperieren, das heißt, die Kinder in gemeinsamen Unterrichtsstunden fördern. 

Unterstützt werden Kinder und Lehrkräfte auch noch vom mobilen sonderpädagogischen Dienst. Das sind Lehre und Lehrerinnen aus der PMT-Schule und aus der Cabrinischule. Um das Profil Inklusion schulentwicklerisch zu qualifizieren, hat die Grundschule an einer Begleitstudie der Universität Würzburg im Verbund mit der Ludwig-Maximilians-Universität München teilgenommen. Die Ergebnisse sind hervorragend, teilt Schulleiterin Hermine Kroiss-Hillman mit. Zudem wurde die Aventinus Grundschule von der Staatsregierung als Pilotschule für „Offene Ganztagsbetreuung an Grundschulen” vorgeschlagen. Zwar habe Abensberg hier schon immer eine Sondergenehmigung für die Betreuung von Grundschülern im Rahmen der offenen Ganztagsbetreuung, aber mit dem Schuljahr 2015/16 stehe diese Art der Betreuung unter einem neuen pädagogischen Konzept, gestaltet gemeinsam von der Schule und Kai e.V.” 

Um die Abläufe noch besser zu gestalten, wird ein Aufzug eingebaut. Er wird sechs Haltestellen haben, vom Keller bis zum Dachgeschoss. Der Aufzug ist barrierefrei, Flucht und Rettungswege sind gesichert. (mz/dt)